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Überlebenschancen der Kleinsprachen in der EU im Schatten nationalstaatlicher Interessen

Identitätskonstruktionen von Kulturakteuren in europäischen Grenzräumen

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Zhouming Yu

Die zwischen Sprach- und Politikwissenschaft angesiedelte Studie beschäftigt sich mit der Situation der Kleinsprachen in Europa und mit den soziolinguistischen, gesellschaftlichen und politischen Bedingungen ihres Überlebens. Sie nimmt durchgehend zweierlei in den Blick: die Ursachen für Sprachgefährdung einerseits, die Faktoren für eine erfolgreiche Spracherhaltung andererseits. Sprache wird hierbei immer sowohl als Identitätsträger als auch als Kommunikationsmittel verstanden und aus Sicht der unterschiedlichen Akteure, des Staates und der Sprecher der Kleinsprachen, beleuchtet. Diskutiert werden unter anderem Aspekte wie Fragen zu Sprachstatus und Sprachkompetenz, deren Domänenspezifik, die Chancen und Risiken individueller und staatlicher Mehrsprachigkeit sowie die völkerrechtlichen Rahmenbedingungen.

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Tabellen- und Abbildungsverzeichnis

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Tabellen Tab. 2-1 Sprachgefährdungsklassifizierung des UNESCO Red Book ............... 18 Tab. 2-2 Kleinsprachen in EU sowie ihre Gefährdungsgrade ........................... 21 Tab. 3-1 Edwards Typologie von Sprachminderheitensituationen .................... 27 Tab. 3-2 GIDS und RLS-Maßnahmen nach Fishman ........................................ 47 Tab. 4-1 Eine Typologie der Entwicklung der Sprache in der Nationsbildung .................................................................................... 75 Abbildungen Abb. 1-1 Überblick über die Diskussion über zwei Leitperspektiven in dieser Arbeit – Sprachgefährdung und Spracherhaltung ...................... 6 Abb. 3-1 Klassifikation des Sprachtodes ........................................................... 28 Abb. 3-2 Das Modell GAM (Gaellic-Arvantika model of language death) von Sasse ............................................................................................. 30 Abb. 3-3 Überblick über die Beziehungen zwischen externen Ursachen der Sprachgefährdung ............................................................................... 38 Abb. 3-4 Modell der Spracherhaltung/-revitalisierung ...................................... 53

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