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Formelhafte (Ir-)Regularitäten

Korpuslinguistische Befunde und sprachtheoretische Überlegungen

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Sören Stumpf

Das Buch thematisiert phraseologische Irregularitäten, also Phraseme, die strukturelle oder semantische Abweichungen gegenüber dem freien Sprachgebrauch aufweisen. Der Autor zeigt systematisch deren Vielfalt auf, wertet ihren tatsächlichen Gebrauch mithilfe von Korpusanalysen aus und reflektiert ihre Spezifika aus sprachnorm- und sprachwandeltheoretischer sowie konstruktionsgrammatischer Perspektive. Er kommt zu dem Ergebnis, dass phraseologische Irregularitäten innerhalb der Phraseologie beziehungsweise der formelhaften Sprache keine Randstellung einnehmen. Ihr irregulärer Charakter muss daher aus verschiedenen Blickrichtungen relativiert werden.
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Inhaltsverzeichnis

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I. Exploration des Untersuchungsgegenstands .......................................1 1. Einleitung .........................................................................................................3 1.1 Untersuchungsgegenstand und Problembereich ..................................3 1.2 Zielsetzungen und Fragestellungen der Arbeit .....................................7 1.3 Methodologie: Empirisches und theoretisches Vorgehen ...................9 2. Phraseologie und formelhafte Sprache: Eine problemorientierte Bestandsaufnahme im Hinblick auf „phraseologische Irregularitäten“ ..............................................11 2.1 Vorbemerkungen: Fragestellung und Zielsetzung des Kapitels ........11 2.2 Forschungsgeschichte der Phraseologie, oder: Die Ausweitung des Untersuchungsgegenstands und die damit einhergehende Vernachlässigung „phraseologischer Irregularitäten“ ......................................................12 2.3 Zur (Phraseologie-)Terminologie .........................................................18 2.4 Eigenschaften formelhafter Wendungen und die Abgrenzungsproblematik zu freien Wortverbindungen ....................22 2.4.1 Die Vielfalt phraseologischer Eigenschaften ........................... 22 2.4.2 Polylexikalität .............................................................................. 24 2.4.3 Festigkeit ...................................................................................... 33 2.4.4 Idiomatizität ................................................................................ 37 2.4.5 Frequenz und Kookkurrenz ...................................................... 40 2.5 Klassen an formelhaften Wendungen ..................................................46 2.6 Zentrum-Peripherie-Modell der Phraseologie ...................................50 2.7 Konzept der idiomatischen Prägung und das Ebenen-Modell nach Feilke ...................................................................52 X3. Begriffsbestimmung: Formelhafte (Ir-)Regularitäten ...............55 3.1 Vorbemerkungen: Fragestellung und Zielsetzung des Kapitels ........55 3.2 Terminologie: Etablierung des Terminus „formelhafte (Ir-)Regularität“ ...............................................................55 3.3 Forschungsstand: Formelhafte (Ir-)Regularitäten als Forschungsdesiderat .........................................................................59 3.4 Welche sprachlichen Einheiten sind „formelhaft (ir-)regulär“? – Das weite Spektrum formelhafter (Ir-)Regularitäten ....................62 3.5 Was heißt „formelhafte (Ir-)Regularität“? – Eigenschaften formelhaft (ir-)regulärer Wendungen ..................................................71 Zwischenfazit und Vorausblick auf das nächste Kapitel: Formelhafte (Ir-)Regularitäten in der bisherigen Phraseologieforschung und die Frage nach der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen .....................................................77 II. Die Vielfalt formelhafter (Ir-)Regularitäten ....................................81 4. Unikalia ...........................................................................................................83 4.1 Definition .................................................................................................83 4.2 Diachrone Entwicklung: Entstehungsprozesse von Unikalia ...........85 4.3 Bisherige Kategorisierungsmodelle und ihre grundlegende Problematik ....................................................................88...

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