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Heterogenität und Diversität im Englischunterricht

Fachdidaktische Perspektiven

Series:

Edited By Solveig Chilla and Karin Vogt

Dieser Sammelband trägt zur Diskussion über Heterogenität und Diversität im Englischunterricht bei und führt dabei bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven zusammen. Die Beiträge fokussieren zum einen fachdidaktische Grundlagen in Hinblick auf Heterogenität und Diversität. Zum anderen eröffnen sie nationale und internationale Perspektiven auf Inklusion und heterogene Lerngruppen im Englischunterricht.

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Diversität und Differenzierung in inklusiver Literaturdidaktik – Small Forms in Englischklassen der Jahrgangsstufen 6–10 (Göran Nieragden)

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Göran Nieragden Diversität und Differenzierung in inklusiver Literaturdidaktik – Small Forms in Englischklassen der Jahrgangsstufen 6–10 Abstract: Ausgehend von dem Befund, dass (Englisch-)Lernende in zunehmend hetero- genen Klassen hohe Ansprüche an Differenzierung, Reduktion und Progression stellen, und von der Hypothese, dass gerade literarische Texte eine stark individualisierte Verarbeitung einfordern, wird hier versucht, diese beiden Erkenntnisse unterrichtstauglich zu verknüp- fen. Im Bereich der fremdsprachigen Literaturdidaktik erscheinen selbst relativ starke Unterschiede von Lernenden mit und ohne Förderbedarf als graduell, nicht prinzipiell, und können daher durch Auswahl von Material und Methodik aufgefangen werden. Es wird zur explorativen und schüler_innenzentrierten Erkundung neuerer Texte und Gattungen angeregt, welche es erlaubt, den Lernenden lernstandangemessene Unterstützung durch scaffolding zu geben, sowohl bei der Textpräsentation (z. B. durch Varianz in Länge und lexikalischer Vorentlastung) als auch bei der -bearbeitung (Varianz in pre-, while- und post-reading activities). 1. Literaturunterricht und die Selbstverständlichkeit von Diversität In der heutigen Schullandschaft ist Heterogenität der Normalfall. Die Zeiten, zu denen einheitliche Lehrwerke mit einheitlicher Methodik zu verlässlich erreich- baren Lernzielen des gesamten Klassenverbandes geführt haben (mögen), sind vorbei. Dies klingt zunächst negativ und erschwerend, muss es aber in der Realität nicht sein, wenn man Verschiedenartigkeit als – eigentlich schon immer vorherr- schende – Normalität betrachtet. Vielleicht hat die seit ca. fünf Jahren intensivierte Forschung zum Bereich Englischunterricht und Förderpädagogik (vgl. Bartosch/ Rohde 2014, Bongartz/Rohde 2015) auch dem ‘Apparat’ der Regelschulen aufge-...

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