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Wissen und Normen – Facetten professioneller Kompetenz von Deutschlehrkräften

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Edited By Holger Zimmermann and Ann Peyer

DeutschlehrerInnen sind mit einer Fülle an Normen konfrontiert: Standards, Lehrpläne, Forderungen von Politik, Eltern und Öffentlichkeit. Der Band analysiert, wie eigene oder externe Normvorstellungen ihr Wissen, ihre Überzeugungen und ihr Handeln beeinflussen. Thema der Beiträge, die auf empirischen Arbeiten aus den Bereichen der Lese-, Sprach- und Literaturdidaktik basieren, sind Normen und Normenkonflikte als Anteil von verschiedenen Facetten des professionellen Wissens. Sie behandeln beispielsweise die Diagnosefähigkeit im Bereich des Lesens, Normvorstellungen über das Schreiben oder Fachwissen im Bereich der Orthographie. Der Band vertieft so die Diskussion über fachlich geprägte professionelle Kompetenz im Sinne einer Fachdidaktik als «eingreifende Kulturwissenschaft».
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Was Lesedidaktiker sich wünschen (und was Lehrer tun): Lesedidaktische Vorstellungen professionellen Lehrerhandelns

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Abstract: Text books on teaching reading skills juggle between providing pre-made instructional strategies and models to rich training materials that enable teachers to become independent, responsible professionals. In this paper, examples and questions will be presented which reflect empirical and fundamental reading specialist teacher professional concepts.

1   Einleitung

Was macht professionelles Lehrerhandeln aus? Sowohl von Seiten der Bildungsforschung als auch der Sozialwissenschaften wurden im letzten Jahrzehnt Antworten auf diese Frage gegeben. Konstrukte von professionellem Lehrerhandeln und dessen Grundlage – nämlich professioneller Kompetenz (Bildungsforschung) bzw. professionelles Selbst (Sozialwissenschaft) – wurden von beiden Disziplinen expliziert und teilweise kontrovers diskutiert.1 Was die Wissens-, Könnens- und Werthaltungs-Grundlage professionellen Lehrerhandelns darstellt, ist folglich benannt. Und auch wenn die Vorstellungen der sozialwissenschaftlichen Lehrerprofessionsforschung mit denen der (diskursbestimmenden) empirischen Bildungsforschung kaum in Einklang stehen, wird durch die Modellierungen deutlich, wie die Tätigkeit Unterrichten disziplinär jeweils aufgefasst wird und was den Kern professionellen Lehrerhandelns ausmacht.

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