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Regulierung des Hochfrequenzhandels in US- und EU-Aktienmärkten

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Pierre Zickert

Der Autor erläutert finanzwissenschaftlich die Funktion des Hochfrequenzhandels und beweist juristisch, dass dieser keine Gefahr für die Finanzmärkte der USA und EU darstellt. Er stellt dar, wie Erkenntnisse in der Finanzmathematik, Technologiefortschritte und Regulierungsmaßnahmen zur Wettbewerbsförderung den Hochfrequenzhandel entstehen ließen. Darauf aufbauend analysiert er, ob der Hochfrequenzhandel die Finanzmarktstabilität gefährdet und ob er dem Manipulations- oder Insiderhandelsverbot unterliegt. Dieses Buch zeigt auf, dass der Hochfrequenzhandel klassische Finanzintermediationsgeschäfte betreibt, keine Gefahren unmittelbar verursacht und fälschlicherweise mit Problemen assoziiert wird, die auf der Marktfragmentierung beruhen.
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A. Phänomen | Definition | Thesenstruktur

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I. Phänomen

Nach der Subprime-Krise (2007) und der Eurokrise (2010) scheint ein neuer Schrecken am Horizont der Finanzmärkte empor gestiegen zu sein: der Hochfrequenzhandel (englisch: high-frequency trading).

Folgt man dem medialen Bild, so gewinnt man den Eindruck, dass scheinbar unbemerkt Computer den Börsenhandel übernommen und so das traditionsreiche Börsenparkett in eine reine Fernsehkulisse verwandelt haben.1 Die Kaufentscheidungen liegen nun nicht mehr bei stimmmächtigen Parketthändlern, sondern bei Computern, die von Algorithmen mit griffigen Namen wie stealth, guerrilla, sniper und sniffer gelenkt werden.2 Kauf- und Verkaufsaufträge werden in Bruchteilen von Sekunden abgewickelt und der normale Anleger (mom-and-pop investor) bleibt auf der Strecke liegen.3

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