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EDV-unterstützte Optimierung der Verwaltungssprache in Österreich am Beispiel einer einer öffentlichen Kontrolleinrichtung

Günter Fradinger

Aus ihrer Entwicklung umgibt die Verwaltungssprache eine sprachliche Normierung im Hinblick einer Allgemeinverbindlichkeit gegenüber den Adressatinnen bzw. Adressaten, wobei deren historische Kodifikation sowohl in Wörterbüchern als auch in sonstigen Aufzeichnungen niedergeschrieben wurde. Dies betrifft auch die verbindliche Einhaltung der Gendergerechten Formulierungen in der österreichischen Verwaltungssprache: Durch Umformulieren des Satzes soll die bzw. der Handelnde eindeutig in den Prüfberichten benannt werden. Diese Arbeit zeigt, inwieweit im Hinblick einer optimalen Verständlichkeit und Lesbarkeit der Verwaltungssprache und deren Texte für die Adressatinnen bzw. Adressaten diese Ziele mithilfe einer EDV-Unterstützungshilfe zu erreichen sind. Zusätzliches Infomaterial ist dem Buch auf einer CD beigefügt.
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12. Analyse der Prüfberichte

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In diesem Abschnitt wird die systematische Untersuchung von Prüfberichten der Kontrolleinrichtung beschrieben. Dabei werden die wichtigsten Auswirkungen des Einsatzes der Software „CLAT“ in Bezug auf eine Qualitätssteigerung bei der Erstellung der Prüfberichte auf Basis der im vorigen Kapitel beschriebenen Indikatoren gemessen und ausgewertet.

Im Rahmen der Untersuchung wird mithilfe der Textoberfläche, die als objektiv zugängliche und damit mess- und kontrollierbare Größe im Verstehensprozess gilt229, analysiert, inwieweit ein Wirken der elektronischen Unterstützungshilfe „CLAT“ tatsächlich stattgefunden hat.

Die Beschreibungen der Textoberfläche orientieren sich im folgenden Abschnitt ausschließlich an den elektronisch lesbaren Zeichen. Hierfür wurden die Entwicklung der Gesamtanzahl der Wörter in den Prüfberichten sowie jene pro Satz unter Zuhilfenahme einer statistischen Aufbereitung untersucht. Die sprachlichen bzw. inhaltlichen Aspekte der Zeichen werden bei dieser Analyse nicht berücksichtigt.

Die Prüfberichte weisen über die ausgewählten Geschäftsjahre 2008 bis 2011 in beiden Gruppen nach einem Rückgang im Jahr 2009 einen Anstieg von Wörtern pro Prüfbericht über den gesamten Beobachtungszeitraum aus, wie Abb. 12-1 ausweist.

Wie die Grafik zeigt, ist eine signifikante Steigerung in der Entwicklung der Anzahl von Wörtern pro Prüfbericht zu erkennen.

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