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Bilinguale Module in der Grundschule

Integriertes Inhalts- und Sprachlernen im Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

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Sabrina Bechler

Bilinguale Module können, neben dem gewöhnlich nur zweistündigen Englischunterricht in der Grundschule, zusätzlichen Kontakt zur englischen Sprache ermöglichen. In dieser Arbeit werden Argumente für ihre Erteilung erörtert sowie der Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur (MeNuK), der Heimat- und Sachunterricht, Musik, Bildende Kunst und Textiles Werken vereint, auf seine Eignung für bilinguales Lehren und Lernen geprüft. Anhand von Unterrichtsbeobachtungen, Leitfadeninterviews mit SchülerInnen und Lehrkräften sowie der Analyse von Unterrichtsmaterialien werden Chancen und Grenzen bilingualer MeNuK-Module aufgezeigt. Davon ausgehend werden Überlegungen zur Durchführung und Weiterentwicklung angestellt. Ein Modell legt dar, wie bilinguale Module in der Praxis umgesetzt werden können.
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7 Zusammenschau und Perspektiven

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Das letzte Kapitel strebt eine Zusammenschau an und legt Perspektiven dar. Zunächst erfolgt eine resümierte Zusammenführung der Ergebnisse zu den Chancen und Grenzen bilingualer MeNuK-Module in Kapitel 7.1. Daran schließen sich in Kapitel 7.2 Überlegungen zur Durchführung und Weiterentwicklung an, wobei die gefundenen positiven und negativen Effekte aufgegriffen werden. In Kapitel 7.3 werden daraus Konsequenzen für die Integration bilingualer Module im Schulprogramm formuliert. Abschließend erfolgen ein Ausblick und Anregungen für die weitere Erforschung des Gegenstandes.

Dieses Kapitel führt die Chancen und Grenzen, die sich abgezeichnet haben, zusammen. Die Unterrichtspraxis sowie die Befragung der Beteiligten gaben Einblicke in den Unterricht in einer zweiten und dritten Klasse, die bisher nur wenige einzelne MeNuK-Stunden mit englischen Anteilen erhalten hatten. Durch die Studie erfuhren sie zum ersten Mal ein zusammenhängendes bilinguales Modul. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die gezielte und wohlüberlegte Auswahl der Sprachen vonnöten ist. Dies ist natürlich abhängig von der jeweiligen Grundschulklasse. Die Ergebnisse hier sind nicht ohne weiteres auf alle Klassen bzw. Kinder übertragbar. Ein Unterschied besteht vor allem zwischen Muttersprachlern und Nichtmuttersprachlern des Deutschen. Für letztere können vor allem deutschsprachige Phasen häufig sprachlich anspruchsvoller sein, d.h. sie profitieren von dem fremdsprachlichen Unterricht. Gerade in der Grundschule ist das Leistungsniveau ohnehin oftmals sehr heterogen. Selbstverständlich haben leistungsstarke Kinder einen besseren Zugang zum Lernstoff. Für sie sind Aufgaben und Aktivitäten weniger anspruchsvoll als für Leistungsschwache. Gewiss kommt es auch auf...

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