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Sichtweisen erfolgreicher Schulleiter

Eine Analyse zur Führung von Good-Practice-Schulen im Übergang Schule – Beruf in der internationalen Bodenseeregion

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Armin Sehrer

Schulen haben seit Jahren neue Freiheiten der Schulentwicklung. Diese Forschungsarbeit betrachtet dabei die Rolle der Schulleiter und geht der Frage nach, wie Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz diese Freiheiten in der Berufsorientierung und im Übergangsmanagement von der Schule zum Beruf empfinden und nutzen. Mit einem Methodenmix werden Good-Practice-Schulen in der internationalen Bodenseeregion identifiziert. Die Sichtweisen der entsprechenden Schulleiter und Experten der Schulentwicklung wurden in Leitfadeninterviews erhoben und analysiert. In diesem Beitrag zur Übergangs-, Schulleiter- und Regionalforschung werden unterschiedliche Schulleitertypen herausgearbeitet und daraus ein heuristisches Modell sowie praxisrelevante und bildungspolitische Empfehlungen abgeleitet.
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5.2.3.22 SL S26/27

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SL S26/27 ist ein männlicher Schulleiter, der an einer größeren ländlichen schweizerischen Sekundarschule mit gebundenem Ganztagesangebot in kommunaler Trägerschaft mit 350 Schülern und 39 Lehrern leitet. Der männliche Schüleranteil beträgt rund 50 Prozent, der Migrationsanteil ist mit 30 Prozent relativ niedrig. Die Schule ist keine Brennpunktschule. Außer den Lehrern sind zwei weitere Mitarbeiter in der Berufsorientierung bzw. dem Übergangsmanagement tätig. Die Schule besitzt ein Leitbild mit Berufsbezug und ein BO-Schulcurriculum. SL S26/27 verbindet selbstbewusst indirekt alle Qualitätskriterien mit der eigenen Schule. Eine "Gute Schule" macht aus, dass die Schüler die Ziele erreichen, das heißt z.B. die Aufnahme in eine Mittelschule oder dann eben eine Ausbildungsstelle zu finden. Dazu braucht es die Fachkompetenz der Lehrer und ein gutes Schulklima, das heißt die Beziehungen unter den Schülern, zwischen Schülern und Lehrern, zwischen Eltern, Lehrern und Schülern. Wenn diese Beziehungen gut sind, dann sind für SL S26/27 die Voraussetzungen der Berufswahl gut. Wichtig ist ihm aber auch die Entwicklung der Fachkompetenz der Schüler, damit diese die Voraussetzungen erfüllen um dann den Übertritt in den Beruf zu schaffen. Die Zielsetzungen für die Schüler sind berufszentriert. SL S26/27 sieht an der Schule grundsätzlich die gleichen Ziele für die Schüler wie an jeder Oberstufe. Die Schüler sollen den Übertritt in die Berufswelt schaffen und dafür gerüstet sein. Für diese Ziele schaut die Schule in den...

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