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Sichtweisen erfolgreicher Schulleiter

Eine Analyse zur Führung von Good-Practice-Schulen im Übergang Schule – Beruf in der internationalen Bodenseeregion

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Armin Sehrer

Schulen haben seit Jahren neue Freiheiten der Schulentwicklung. Diese Forschungsarbeit betrachtet dabei die Rolle der Schulleiter und geht der Frage nach, wie Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz diese Freiheiten in der Berufsorientierung und im Übergangsmanagement von der Schule zum Beruf empfinden und nutzen. Mit einem Methodenmix werden Good-Practice-Schulen in der internationalen Bodenseeregion identifiziert. Die Sichtweisen der entsprechenden Schulleiter und Experten der Schulentwicklung wurden in Leitfadeninterviews erhoben und analysiert. In diesem Beitrag zur Übergangs-, Schulleiter- und Regionalforschung werden unterschiedliche Schulleitertypen herausgearbeitet und daraus ein heuristisches Modell sowie praxisrelevante und bildungspolitische Empfehlungen abgeleitet.
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7 Ausblick

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Diese explorativ und exemplarisch angelegte Studie zu Einzelschulen gibt als Untersuchung der Führung von Good-Practice-Schulen der Sekundarstufe 1 im Übergangsmanagement Schule - Beruf Einblicke in die Sicht- und Denkmuster der Schulleiter in der internationalen Bodenseeregion. Damit konnte ein Forschungsdesiderat in diesem Bereich gefüllt werden. Weitere angrenzende Forschungslücken sind noch erkennbar. Ergänzende Studien wären zu den Lehrersichtweisen an Good-Practice-Schulen hinsichtlich Berufsorientierung und Übergangsmanagement sinnvoll. Auch vergleichbare Studien in anderen Regionalkontexten könnten die Übertragbarkeit der der empirisch gewonnenen theoretischen Erkenntnisse überprüfen. Diese Studie zeigt bezüglich eines Ländervergleichs auffällige länderspezifische Unterschiede und die nationale Verteilung der gebildeten Schulleitertypen. Ein expliziter Ländervergleich wurde damit noch nicht geleistet. Eine ebenfalls sinnvolle Anschlussuntersuchung ist auf der Makro-Ebene angesiedelt und könnte eine allgemeingültige Erklärung der Ursachen staatlicher Deregulierungstendenzen und einer Ökonomisierung gesellschaftlicher Teilsysteme untersuchen, die als Begründung schulisch relevanter gesellschaftlicher Wandlungstendenzen dienen könnte. Auch eine Verknüpfung mit der psychologischen Expertise-Forschung, die einen Vergleich von Expertensichtweisen mit Novizen oder Laien anstrebt, wurde nicht in die Anlage dieser Untersuchung aufgenommen. Es wurden keine Novizen, bzw. Laien befragt. Hier zeigt sich ebenfalls noch ein Desiderat. Da von einer Auswertung unter Gender-Aspekten Abstand genommen werden musste, weil in der Stichprobe nur wenige weibliche Experten sind (siehe Kap. 5.2.1), könnte die Suche nach weiteren von Frauen geführten Good-Practice-Schulen einen entsprechenden Vergleich ermöglichen.

Das gesamte Forschungsprojekt BRÜCKE Berufsorientierung und regionales Übergangsmanagement- Chancen, Kompetenzen, Entwicklungspotentiale schafft zum ersten...

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