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Können Pädagogen an integrativen Schulen zur Demokratisierung Nordirlands beitragen?

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Dirk Schubotz

Die übergroße Mehrheit der Schüler in Nordirland besucht segregierte Schulen, die den beiden sozio-religiösen Gruppen zugeordnet sind und die untereinander kaum Austausch haben: das «State Controlled System», das zu über 90% von protestantischen Schülern besucht wird, und das «Catholic Maintained System», das fast ausschließlich katholische Schüler unterrichtet. Diese qualitativ-sozialwissenschaftliche Studie untersucht die Entwicklung und die Funktion von integrativen Reformschulen, die seit 1981 aus Graswurzelinitiativen hervorgegangen sind und eine Alternative zum bestehenden Schulsystem bieten. Im Zentrum der Arbeit stehen dabei Intensivinterviews mit Lehrern integrativer Schulen und ihre biographie- und handlungsanalytische Auswertung, die in eine historische Darstellung der Schulentwicklung Nordirlands und des brisanten Zentralkonfliktes eingebettet wird.
Aus dem Inhalt: Wurzeln und Dimensionen des Nordirlandkonfliktes – Entwicklungsgeschichte und Struktur des nordirischen Bildungssystems – Entstehung und Wachstum des integrativen Schulsektors – Sozialpsychologische und professionstheoretische Betrachtungen zur Integration – Der Reformansatz integrativer Schulen aus Sicht ihrer Pädagogen – Tragen Pädagogen an integrativen Schulen zur Demokratisierung Nordirlands bei?