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Selbstkonzept und Gedächtnisleistung im Alter

Eine Trainingsstudie

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Bärbel Setz

Wie wir mit den Anforderungen des Alters und speziell mit den kognitiven Abbauprozessen umgehen, hängt vom Selbstkonzept ab. Ein pessimistisches gedächtnisbezogenes Selbstkonzept hindert uns daran, die vorhandenen Möglichkeiten zur Verbesserung unserer kognitiven Fähigkeiten effektiv zu nutzen. In der Arbeit wird untersucht, welchen Einfluss die selbstbezogenen Überzeugungen auf die Gedächtnisleistung haben. Stellen pessimistische gedächtnisbezogene Kognitionen tatsächlich eine entscheidende Variable für die mangelnde Wirkung von traditionellen Gedächtnisprogrammen dar? Es wird ein kognitives Restrukturierungsprogramm vorgestellt, anhand dessen an den unangemessenen Überzeugungen gearbeitet werden kann. Die Ergebnisse der durchgeführten Studie belegen, dass ein kombiniertes Gedächtnis- und Restrukturierungstraining einem herkömmlichen Gedächtnistraining überlegen ist.
Aus dem Inhalt: Gedächtnis im Alter – Faktoren, die sich günstig auf die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter auswirken – Neurologische Grundlagen des Gedächtnisses – Gedächtnismodelle – Gedächtnisstrategien – Gedächtnistrainings und ihre Effektivität – Selbstkonzept im Alter – Kognitive Therapieansätze – Training zur kognitiven Restrukturierung.