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Werbung im Internet und das deutsche Internationale Privatrecht

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Andrea Verena Schefold

Die Arbeit geht der Frage nach, ob die Anknüpfungsregeln des Internationalen Wettbewerbsrechts für Werbung im Internet tauglich und die zu Presse, Rundfunk und Fernsehen entwickelten Anknüpfungsregeln («Marktortprinzip») auf Werbung im Internet übertragbar sind. Der Vorentwurf für eine Verordnung (EG) über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht («Rom II») und die E-Commerce-Richtlinie («Herkunftslandprinzip») sowie ihre Umsetzung ins deutsche Recht werden im Hinblick auf Werbung im Internet eingehend gewürdigt. Die Verfasserin gelangt zu dem Ergebnis, daß sich das Marktortprinzip internetspezifisch fortentwickeln läßt. Sie spricht sich für eine entsprechende Anknüpfungsregel in der «Rom II»-Verordnung aus.
Aus dem Inhalt: Übertragbarkeit traditioneller Anknüpfungsgrundsätze des Internationalen Wettbewerbsrechts («Marktortprinzip») auf Werbung im Internet – «Marktortprinzip» contra «Herkunftslandprinzip – E-Commerce-Richtlinie und ihre Umsetzung ins deutsche Recht – Ausblicke zum US-amerikanischen Recht und zur dortigen Rechtspraxis.