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«Wir leben jetzt recht in Zeiten der Fehde»

Zeitschriften am Ende des 18. Jahrhunderts als Medien und Kristallisationspunkte literarischer Auseinandersetzung

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Sylvia Kall

Zeitschriften waren am Ende des 18. Jahrhunderts das wichtigste Medium der öffentlichen Kommunikation. Sie hatten nicht nur maßgeblichen Anteil an der Ausdifferenzierung des Literatursystems in dieser Zeit, sondern reflektierten diesen Prozeß auch. In ihnen wurden die Debatten über die Aufgaben und Möglichkeiten der Literatur geführt, wobei es nicht selten zu heftigen Auseinandersetzungen kam. Diese Arbeit untersucht vier Zeitschriften – die Allgemeine Literatur-Zeitung, die Horen, das Journal Deutschland und das Athenaeum –, an deren Beispiel beleuchtet wird, wie literarische Kontroversen entstanden, sich entwickelten und das literarische Leben prägten.
Aus dem Inhalt: Zeitschriften im 18. Jahrhundert (Stellung im literarischen Leben, Merkmale, Geschichte) – Die Jenaer Jahrgänge der Allgemeinen Literatur-Zeitung – Schillers Horen – Reichardts Journal Deutschland – Das Athenaeum der Brüder Schlegel.