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An der Grenze

Das Fremde und das Eigene- Dargestellt an Werken der deutschen und der niederländischen Kolonialliteratur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts- von C.W.H. Koch, H. Grimm, M.H. Székely-Lulofs und W. Walraven

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Gábor Pusztai

In dieser vergleichenden literaturwissenschaftlichen Arbeit steht die Grenze zwischen dem Fremden und dem Eigenen im Mittelpunkt, vor allem die Art und Weise, wie sie sich in der Literatur niederschlägt. Den Gegenstand der Analyse bilden Erzählungen aus der deutschen und aus der niederländischen Kolonialliteratur. All diese Werke entstanden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Phänomen «fremd und eigen» wird unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet: aus literaturgeschichtlicher, kolonialliterarischer und aus biographischer Perspektive, bzw. danach gewertet, welche Stellung die Autoren in der entsprechenden Nationalliteratur einnehmen. Der Hauptakzent der Untersuchungen liegt aber in der Analyse der primären Texte selbst. Die Polarisierung zwischen fremd und eigen spielt eine wichtige Rolle in der Forschung der Kolonialliteratur. Allerdings wird die Untersuchung der Polarisierung in der Kolonialliteraturforschung vielfach auf die Suche nach der «Wahrheit» reduziert, wodurch literarische Aspekte in den Hintergrund gedrängt oder in manchen Fällen sogar nicht beachtet werden.
Aus dem Inhalt: Deutsche und niederländische Kolonialliteratur – Wahrheitssuche – Stereotypen – H. Grimm, C.W.H. Koch, M.H. Székely-Lulofs, W. Walraven – Fremd und Eigen: An der Grenze der Identität – Tier und Mensch: An der Grenze des Menschseins – Schwarz und Weiß: An der Grenze des Bösen – Täter und Opfer: An der Grenze des Verbrechens – Individuum und Gruppe: An der Grenze der Gesellschaft – Herren und Diener: An der Grenze der Herrschaft – Wilde und Zivilisierte: An der Grenze der Zivilisation – Gewinner und Verlierer: An der Grenze des Spieles.