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Lernprozesse in einem handlungsorientierten beruflichen Unterricht aus Sicht der Schüler

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Susanne Schollweck-Ott

Die empirische Studie befasst sich mit der Beurteilung einer handlungsorientierten Lehr-Lern-Umgebung durch 24 beteiligte Schüler über einen halbjährigen Unterricht. Um die Sichtweise der Schüler zu erfahren und einer Auswertung zugänglich zu machen, wird ein Forschungsansatz aus dem Bereich der qualitativen Sozialforschung gewählt, der sich im Wesentlichen der Methoden der offenen Befragung und der teilnehmenden Beobachtung bedient. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Schüler in hohem Maße für Grundlagenwissen und Begründungszusammenhänge interessieren, wenn die Umgebung diesen Bereich des Wissenserwerbs konsequent einfordert. Der handlungsorientierte Unterricht wird von den Lernenden im Verlauf der Lernstrecke zunehmend als Chance gesehen, eine Thematik nachhaltig zu erfassen.
Aus dem Inhalt: Empirische Forschungslage zu handlungsorientierten Unterrichtskonzepten – Zielperspektive einer beruflichen Bildung – Normatives vs. interpretatives Paradigma? – Organisatorische Rahmenbedingungen der Untersuchung – Das Lerngebiet «Steuerungstechnik - Pneumatik, Elektropneumatik» – Konzeption des handlungsorientierten Steuerungstechnikunterrichts – Die qualitative Sozialforschung im Hinblick auf eine Fallstudie – Untersuchungsverfahren zur Darstellung von Schüleraussagen – Darstellung und Beurteilung der Ergebnisse.