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Ärztliche Kooperationsformen unter haftungs- und berufsrechtlichen Gesichtspunkten

Von der Einzelpraxis zum Unternehmensnetzwerk

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Iris Felicitas Koller

Die Entwicklung des Gesundheitsmarktes der letzten Jahre zeigt, dass insbesondere auf dem Gebiet der ärztlichen Kooperationsformen die gesellschaftsrechtlichen Möglichkeiten immer vielseitiger und umfangreicher werden. Der Einzelarzt wird immer mehr in die Rolle eines Unternehmers gedrängt. Diese Studie will neben der Darstellung der verschiedenen ärztlichen Kooperationsformen auch und gerade aufzeigen, wie sich dieser Strukturwandel auf das Berufs- und Haftungsrecht auswirkt. Verändert sich mit der Vielzahl der neuen Kooperationsformen parallel dazu auch die ärztliche Haftungsstruktur grundlegend? Das Zusammenspiel der verschiedenen durch die Kooperationsformen betroffenen Rechtsgebiete, insbesondere das Berufs-, Gesellschafts- und Vertragsarztrecht, soll näher erläutert werden. Die Entwicklung des Einzelarztes hin zum Unternehmensnetzwerk – eine Entwicklung mit angezogener Handbremse?
Aus dem Inhalt: Ambulante Versorgung: Kooperationen von niedergelassenen Ärzten im Rahmen der ambulanten Versorgung, Medizinisches Versorgungssystem, Praxisverbund, Telemedizin – Stationäre Versorgung: Einzelne Vertragstypen, Kooperation innerhalb einer Chefarztambulanz, Kooperation zwischen selbstliquidierendem Chefarzt und nachgeordneten Ärzten, Zusammenarbeit von Krankenhausarzt und Belegarzt, Zusammenarbeit von Krankenhausarzt und Konsiliararzt, Telemedizin – Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung: Allgemeine Entwicklung - ein Überblick, Ambulante Operationen, Integrierte Versorgung als Endziel der Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung – Ausblick auf die künftige Gesundheitsreform.