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Das Sonderbefristungsrecht an Hochschulen und Forschungseinrichtungen nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz

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Ulrike Lehmann-Wandschneider

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) ermöglicht den Hochschulen und Forschungseinrichtungen, wissenschaftliches und künstlerisches Personal unterhalb der Hochschullehrer sachgrundlos zu befristen. Diese Arbeit untersucht den sachlichen wie den personellen Anwendungsbereich des WissZeitVG, wobei insbesondere die Wissenschafts- bzw. Kunstfreiheit zugrunde gelegt werden. Darüber hinaus werden die einzelnen Befristungstatbestände einschließlich der Befristungsmöglichkeit im Rahmen von Drittmittelprojekten dargestellt. Hierbei wird auf sämtliche in der Praxis auftretenden Probleme (wie z.B. Berechnung von Promotionszeiten) eingegangen. Dabei wird versucht, die Intention des Gesetzgebers mit einer rechtssicheren Handhabung des Gesetzes in Einklang zu bringen.
Aus dem Inhalt: Entwicklung des Sonderbefristungsrechts – Verfassungsrechtlicher Rahmen – Sachlicher und personeller Anwendungsbereich (insbesondere Wissenschafts- und Kunstfreiheit) – Befristungstatbestände gem. § 2 Abs. 1 WissZeitVG – Berechnung Promotionszeit – Anzurechnende Arbeitsverhältnisse – Verlängerung bei Kindesbetreuung – Verlängerungen nach § 2 Abs. 5 WissZeitVG – Befristung im Rahmen von Drittmittelprojekten – Zu erwartende Änderungen.