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Orange und das Haus Nassau-Oranien im 17. Jahrhundert

Ein Fürstentum zwischen Souveränität und Abhängigkeit

Andreas Wilhelm

Ein Zweig des Hauses Nassau erbte 1530 das Fürstentum Orange in Südfrankreich. Während der französischen Religionskriege und des Niederländischen Freiheitskampfes gerieten die Prinzen von Nassau-Oranien als Statthalter der Republik der Vereinigten Niederlande jedoch in Opposition zur französischen Krone, welche die Enklave in ihre Abhängigkeit zu bringen trachtete. Auf neuer Quellengrundlage zeigt diese Studie, inwiefern es den Oraniern gelang, ihre Gebietshoheit durch Einführung einer bikonfessionellen Verfassung, den Bau einer Festung sowie personalpolitische und administrative Maßnahmen bis in die Zeit Ludwigs XIV. zu wahren. Besonderes Augenmerk gilt dabei den teils gegenläufigen Interessen ihrer eigenen Gouverneure und des Parlaments von Orange. Un résumé en français précède le texte.

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