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Deutschland und die Deutschen in Forschung und Lehre

Studien zur kulturwissenschaftlichen Landeskunde

by Tomasz G. Pszczółkowski (Author)
©2019 Monographs 324 Pages

Summary

Das Buch enthält ausgewählte Beiträge des Autors aus den vergangenen 20 Jahren, die seine wissenschaftlichen Interessen und deren Umsetzung in die Didaktik widerspiegeln. Dazu gehören deutsche Geschichte, Betrachtungen über Selbst- und Fremdbilder der Deutschen, Überlegungen zur Methodologie der kulturwissenschaftlichen Länderforschung, Deutschlandkunde als politische Landeskunde sowie Kulturkomparatistik mit dem Schwerpunkt deutsch-polnischer Kulturvergleich. Die auslandsgermanistische Sicht von Deutschland und seinen Menschen wird sich von der der Deutschen unterscheiden. Diese Unterschiede herauszuarbeiten, war ein vordergründiges Anliegen des Autors.

Table Of Contents

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Herausgeberangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • I. Deutsche Geschichte aus auslandsgermanistischer Sicht
  • Berlin 1961–1989–2010. Rückblick eines polnischen Wissenschaftlers auf eine einst geteilte Stadt
  • Ausgewählte Fragen der Geschichtsschreibung der Vertriebenen. Randbemerkungen zu Peter Masts Buch Ostpreußen und Westpreußen und die Deutschen aus Litauen
  • Die Rezeption der Weimarer Beiträge in Polen
  • Lob des Eigensinns oder Randbemerkungen zu Simon Winders deutschem Geschichtsbuch Germany, oh Germany
  • Das Ende der deutschen Frage oder Randbemerkungen zu Helmut Wagners politikwissenschaftlichem Essay Vom Störenfried zum Bürgen. Die „deutsche Frage“ im europäischen Kontext
  • II. Selbst- und Fremdbilder der Deutschen
  • Wandlungen des Deutschlandbildes in der polnischen Publizistik der Nachkriegszeit
  • Die Wahrnehmung der DDR und der BRD in der polnischen Öffentlichkeit vor 1989
  • Drei deutsche Nachkriegsgesellschaften: Mentale Kontinuitäten und Brüche aus polnischer Sicht
  • Zwischen Selbstwertgefühl und Selbstkritik. Deutsche im deutschen Sachbuch nach 2000
  • III. Zur Methodologie der kulturwissenschaftlichen Länderforschung
  • Die Rolle der Gesellschaftswissenschaften im europäischen Einigungsprozess
  • Über die Relativität der Bewertungen der Folgen der Potsdamer Konferenz
  • Hat die politische Länderforschung im sich vereinigenden Europa eine Zukunft? Über den Sinn der politischen Landeskunde im Zeitalter der Globalisierung
  • Was ist Kulturwissenschaft? Betrachtungen über einen dehnbaren Modebegriff aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften
  • Zur Inter- und Multidisziplinarität der Kulturwissenschaft, dargestellt am Beispiel der Deutschlandkunde bzw. der German Studies
  • Nutzen und Nützlichkeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften, speziell in den vergleichenden Länderstudien
  • IV. Deutschlandkunde als politische Landeskunde
  • Wandlungen der Deutschlandkunde in Polen nach 1990
  • Von einem noch zu schreibenden deutschen Geschichtsbuch für Germanisten
  • Gemeinsame Lehrbücher als Mittel der Überwindung ethnozentrischer Geschichtsperspektiven? Randbemerkungen zur Diskussion über das deutsch-französische Geschichtsbuch
  • Filmmaterial als Wissensquelle über Deutschland und seine Nutzung in der auslandsgermanistischen Deutschlandkunde
  • Das Internet als Wissens- und Informationsquelle für Germanisten
  • V. Kulturkomparatistik als Weg zur Erkenntnis seiner selbst und des Anderen
  • Die deutsch-polnische Kulturkomparatistik. Kulturunterschiede zwischen Deutschen und Polen als Forschungsgegenstand und Lehrfach der Germanistik
  • Zur Bedeutung eines deutsch-polnischen Kulturvergleichs für das gegenseitige Verständnis der Deutschen und Polen unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Probleme der politischen Kultur während der Transformation in den 90er Jahren
  • Wesen und Ziele der Kulturkomparatistik als Forschungs- und Lehrgegenstand und seine Umsetzung ins Curriculum der Warschauer Germanistik
  • Über die Bedeutung der Biographiegespräche zwischen Polen und Deutschen
  • Literaturverzeichnis

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Vorwort

Die vorliegende Sammlung von Beiträgen spiegelt die wissenschaftlichen und didaktischen Interessen des Verfassers aus den vergangenen 20 Jahren seiner Arbeit am Institut für Germanistik der Universität Warschau wider. Seine thematischen Schwerpunkte sind aus der Gliederung des Inhalts ersichtlich und umfassen Betrachtungen über deutsche Geschichte, Selbst- und Fremdbilder der Deutschen, methodologische Aspekte der kulturwissenschaftlichen Länderforschung, die Didaktisierung der Deutschlandkunde als politische Landeskunde und zuletzt über Wesen, Ziele und Bedeutung der Kulturkomparatistik. Die besagten Beiträge in einem Band zusammenzutragen, hielt der Autor deshalb für sinnvoll, weil jeder für sich, obwohl vorher in einer Zeitschrift, einem Konferenzband oder einer Aufsatzsammlung veröffentlicht, eben nur als Beitrag zur jeweiligen Sammlung erschienen war, als Teil eines größeren Ganzen, meistens einer thematisch zusammengehörigen Veröffentlichung und – wie dies bei Sammelbänden verschiedener Autoren so üblich ist – meist nach einer flüchtigen Lektüre von den Lesern vergessen wird, vorausgesetzt, dass er überhaupt gelesen wurde. Der Verfasser ist sich natürlich dessen bewusst, dass auch eine eigens von ihm zusammengetragene, thematisch kohärente Sammlung von Texten in einer zusammenhängenden Buchveröffentlichung dasselbe Schicksal erleiden kann wie das der Beiträge von ihm und vielen anderen Autoren in Zeitschriften oder Reihen. Nichtsdestotrotz entschloss er sich, dieses Risiko auf sich zu nehmen, um zum einen seine langjährigen Forschungen aus zeitlicher Distanz zu betrachten und gedanklich zu subsumieren, und zum anderen seine Betrachtungen, Ideen und Meinungen mit den interessierten Lesern zu teilen und zu diskutieren.

Die abermalige Lektüre von Artikeln und Beiträgen älteren Datums, aus den 1990er und 2000er Jahren, die in die vorliegende Sammlung aufgenommen worden sind, hat dem Verfasser vor Augen geführt, dass seine einstigen Überlegungen sich nicht desaktualisiert haben, insbesondere was seine Einschätzungen der historisch-politischen Vorgänge in den deutsch-polnischen Wechselbeziehungen und seine Darstellung der Sicht Polens und Deutschlands in beiden Völkern in der Gegenwart betrifft. Dass seine seinerzeitigen Beobachtungen und Stellungnahmen nichts oder kaum etwas an Gültigkeit verloren haben, ist ein Resultat seiner Bemühungen um eine objektive bzw. objektivierte Betrachtung der jeweiligen Gegebenheiten.

Die weiter oben umrissenen wissenschaftlich-didaktischen Interessen des Verfassers, die sich nicht eindeutig als zur Germanistik gehörend einordnen lassen, resultieren aus seinen staatsbürgerlichen und rein menschlichen Interessen. Jeder Mensch beschäftigt sich mit etwas, woran er interessiert ist, aus welchen Gründen auch immer, wobei sein Lebenslauf eine Schlüsselrolle spielt. Im Falle des Verfassers war es sein erster, einige Jahre dauernder Aufenthalt in Deutschland in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, zuerst in der DDR, gefolgt vom Besuch eines ←9 | 10→Lyzeums mit erweitertem Deutschunterricht und anschließend vom Studium der Germanistik in Warschau. Als Student mit guten Deutschkenntnissen wurde er bald an verschiedenen polnischen staatlichen und anderen öffentlichen Institutionen als Dolmetscher und Übersetzer eingesetzt, und diese seine Nebenbeschäftigung, der Kontakt mit deutschen und polnischen Politikern, Gewerkschaftern, Journalisten, Filmemachern entschied über seine weiteren Geschicke.

Die Jahre des Studiums und die berufliche Arbeit danach boten dem Autor mehrmals die Gelegenheit, das Nachbarland jenseits der Oder und Neiße zu besuchen. Aber erst seine längeren Auslandsaufenthalte, vor allem als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung 1987–1988 in Göttingen und Berlin (West) sowie einige Male in den 90er Jahren, machten es möglich, die in seiner Jugendzeit gesammelten Beobachtungen des Lebens in Deutschland um reifere Überlegungen zu ergänzen.

Die deutsche Philologie erwies sich als das Fundament, auf dem seine nichtphilologischen Interessen gedeihen konnten, allen voran die politikwissenschaftlichen, unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Geschichte, speziell der politischen Ideengeschichte. Einen Wendepunkt in seinen wissenschaftlichen Interessen bildete seine Beschäftigung mit dem Ordoliberalismus in der Bundesrepublik, über den er in den 80er Jahren eine Doktorarbeit schrieb. Nach wie vor blieb er Mitarbeiter des Instituts für Germanistik der Universität Warschau. In den 90er Jahren erweiterte der Verfasser sein Interessenspektrum um Forschungs- und Lehrfelder, die über die deutsche Philologie hinausgingen, und zwar um Fragen der Imagologie und Stereotypenforschung, die Wissenschaftstheorie, speziell die Methodologie der Geistes- und Sozialwissenschaften, ferner die Deutschlandkunde in Polen und in der Welt sowie um den Kulturvergleich zwischen Deutschen und Polen als ein Forschungs- und Lehrfeld von hohem praktischem Wert.

In dem vorliegenden Band spiegelt sich neben den Forschungs- und Lehrinteressen des Autors auch seine wissenschaftliche Entwicklung wider. Ein Rückblick auf seine letzten 20 Jahre Forschungs- und Lehrtätigkeit verdeutlicht die Kontinuität seiner Arbeit. Er lässt sich dabei ständig von Nützlichkeitsaspekten, von der Notwendigkeit der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis des Neben- und Miteinanders von Deutschen und Polen leiten. Seine Erkenntnisse richtet er in erster Linie an deutsche und deutschsprachige Leser, handelt es sich doch im Falle der vorliegenden Sammlung um eine Publikation in Deutsch. Besonders angesprochen seien Germanisten, Historiker, Soziologen, Politikwissenschaftler. Seine Idee, Wissenschaft nicht um der Wissenschaft willen, sondern mit Bezug auf konkrete Bedürfnisse von an ihr Interessierten zu betreiben, war vom Anbeginn seiner wissenschaftlichen und didaktischen Tätigkeit sein vordergründiges Anliegen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis der Deutschlandforschung und -lehre sicherzustellen, war seit jeher sein Anspruch. Seine Mitarbeiter und Studierenden werden dies sicherlich bestätigen. Es bleibt zu hoffen, dass die genannten Anliegen und Bemühungen des Verfassers auch bei anderen Lesern des Buches auf Zustimmung stoßen und dass seine Erkenntnisse zum Nachdenken über Wege, Umwege und mitunter auch Irrwege der Deutschlandkunde anregen werden.

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Die Rezeption der Weimarer Beiträge in Polen9

1 Zur Einführung

Bevor ich zum eigentlichen Thema meines Beitrags komme, möchte ich auf einige allgemeine methodologische Fragen eingehen, die meine Beschäftigung mit der Rezeption der Weimarer Beiträge (WB) bestimmten. Erstens: Von einer Rezeption im eigentlichen Sinne des Wortes zu sprechen, wäre eine Vereinfachung, denn es handelt sich im Falle der polnischen Literaturwissenschaft – der Definition des Rezeptionsbegriffs zufolge – nicht nur um eine Aufnahme oder Übernahme des in den WB verbreiteten Gedanken- oder Kulturguts, sondern auch um dessen Bereicherung. Es kann vielmehr von einer Wechselwirkung zwischen polnischen Autoren und der Zeitschrift gesprochen werden, die darauf beruht, dass polnische Autoren einerseits selber in den WB publizierten und andererseits in polnischen literaturwissenschaftlichen Fachzeitschriften und Büchern sich auf Publikationen in den WB beriefen. Die in den WB publizierenden polnischen Autoren trugen zu einer Einbindung der polnischen Kulturwissenschaften in die deutsche und internationale Diskussion bei. Damit trugen sie dem Anliegen der Zeitschrift Rechnung, ein Forum der internationalen Diskussion über die deutschsprachigen Kulturwissenschaften zu sein. Zweitens: Die Untersuchung der Rezeption der Zeitschrift in Polen war keine leichte Aufgabe, denn die Zahl polnischer Publikationen, die sich auf die WB bezogen, ist recht spärlich. Drittens: Es wurden Jahrgänge durchgesehen, in denen polnische Autoren publizierten, d.h. die Jahrgänge 1955 bis 1997, in denen insgesamt 44 Beiträge polnischer Autoren erschienen waren. Das ist nicht viel, betrachtet man einen Zeitraum von insgesamt 42 Jahren. Viertens: Es wurden einige polnische germanistische Zeitschriften mit Beiträgen ausgewertet, deren Autoren sich auf die WB beriefen. Dabei konnte festgestellt werden, dass es sich nur um wenige Artikel in einigen Zeitschriften handelte: Es waren: zwei Beiträge in einem Heft (Bd. 8, 1979) der Zeitschrift Studia Germanica Posnaniensia, ein Beitrag in H. 54 der Acta Universitatis Lodziensis – Folia Germanica, zwölf Beiträge in der Zeitschrift Germanica Wratislaviensia (aus den Jahrgängen 1976, 1978, 1980, 1987, 1988). Eine Durchsicht rein literaturgeschichtlicher, neuphilologischer Zeitschriften, in denen ebenfalls Germanisten publizieren, brachte ein negatives Ergebnis, d.h. es wurden keine Beiträge gefunden, deren Autoren sich auf die WB berufen würden. Lediglich in Büchern einiger in den WB publizierenden Autoren ←35 | 36→finden sich Verweise auf die WB. Nichtsdestotrotz wäre ein aus dieser statistischen Gesamtschau der in ihr publizierenden bzw. sich auf sie berufenden Autoren gezogener Schluss, die Zeitschrift hätte in Polen wenig Beachtung gefunden, voreilig. Die Statistik berücksichtigt nämlich nicht die Rezipienten der Zeitschrift, d.h. die Leser – Hochschullehrer, Studierende der Germanistik und eine an der deutschen Kultur interessierte Öffentlichkeit. Dazu gibt es keine Angaben, denn niemand hat die Zahl der Ausleihen in den Bibliotheken oder die Zahl der Abonnenten in Polen ermittelt. Ich persönlich kann mich sehr gut daran erinnern, dass in den germanistischen Literaturseminaren die Lektüre ausgewählter Artikel aus den WB obligatorisch war. Dabei handelte es sich – und damit nehme ich eine meiner Thesen vorweg – nicht um ideologische, den marxistisch-leninistischen Sichtweisen der Literaturtheorie und -geschichte Rechnung tragende Aspekte, die – wie mir scheint – bei der Wahl der Artikel durch die Dozenten entscheidend waren, sondern um der reinen Erkenntnis dienende Voraussetzungen, die darüber entschieden, dass bestimmte Texte gelesen wurden.

2 Historisch-politische Bedingtheiten der Germanistik in der VR Polen

Wenn man sich mit der Rezeption einer kulturwissenschaftlichen Zeitschrift, wie den WB, in einem nichtdeutschen Land beschäftigt, sollte man unbedingt auch die historischen und politischen Gegebenheiten dieses Landes berücksichtigen, die auf die Rezeption einen Einfluss ausgeübt haben. Zunächst sollte die Situation der polnischen Germanistik umrissen werden, denn es waren vor allem Germanisten und Studierende der Germanistik, für die diese Zeitschrift eine wichtige Wissensquelle war.

Die Position der Germanistik war – wie die aller anderen geisteswissenschaftlichen Bereiche im damaligen Ostblock auch – von der politischen Konstellation nach dem Zweiten Weltkrieg abhängig. Damit meine ich vor allem das Bestehen zweier deutscher Staaten, die Aufteilung Europas in zwei entgegengesetzte sozialökonomische und politische Systeme und die Zugehörigkeit Polens und der DDR zum sowjetischen Einflussbereich. All diese politischen Faktoren wirkten sich auch auf die polnische Germanistik aus. Sie stand zunächst unter dem Einfluss der DDR-Germanistik. Zu den ersten Lektoren, Gastdozenten und -professoren der Germanistik in Polen gehörten DDR-Bürger. Sie fungierten als Betreuer der polnischen Kolleginnen und Kollegen und versuchten, die Entwicklung der Bildungsprogramme und Forschungsprojekte zu beeinflussen. In den germanistischen Bibliotheken im Polen der fünfziger und sechziger Jahre gab es – nicht zuletzt aus Gründen des Devisenmangels – auch vorwiegend Bücher und Zeitschriften aus der DDR. Dass in der Literatur aus der DDR wie in den Vorlesungen und Vorträgen der DDR-Germanisten in Polen der marxistisch-leninistische (und zuvor der marxistisch-stalinistisch-leninistische) Standpunkt dominierte, wurde von den meisten polnischen Germanisten als für die damalige Zeit typisch hingenommen, obwohl ←36 | 37→sie selbst ihn nur selten teilten. Man hat es nämlich in Polen recht bald, spätestens seit dem Tauwetter nach 1956, gelernt, auch nichtmarxistische Positionen in literaturwissenschaftlichen Debatten einzunehmen (die Sprachwissenschaft war nicht dermaßen ideologisiert wie die Literaturwissenschaft, die den realsozialistischen, systemimmanenten Standpunkt vertrat). Es sei zu betonen, dass die Wissenschaftspolitik nach der Überwindung des Stalinismus in Polen nicht besonders restriktiv war und dass nichtmarxistische oder – im damaligen Sprachgebrauch – bürgerliche Positionen zwar nicht offiziell zugelassen, aber jedenfalls geduldet wurden.

Der Zugang der Wissenschaftler zu westlicher Literatur war in der VR Polen nicht verschlossen, sondern eher behindert. Dies hatte sowohl ideologische als auch finanzielle Ursachen. Dennoch gab es in der Zeit der Volksrepublik auch andere Möglichkeiten des Zugangs zu westlicher Literatur, etwa über den Österreichischen Lesesaal (gegründet im März 1965), der 1973 in das Österreichische Kulturinstitut Warschau verwandelt wurde10. Das Österreichische Kulturinstitut Warschau veranstaltete auch Ausstellungen, Vorträge, Filmvorführungen, Konzerte, Autorenlesungen und nicht zuletzt auch Sprachkurse, die einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich waren und Polen einen Kontakt zum Westen im Zentrum der sozialistischen Hauptstadt ermöglichten. Die Bibliothek des Österreichischen Kulturinstituts Warschau besaß nahezu sämtliche Titel der österreichischen Presse. Westdeutsche Titel waren dort – sicherlich aus politischen Gründen, um die polnischen Behörden nicht zu reizen, nicht zu bekommen, aber das war schon eine sehr vorteilhafte Situation, in der sich polnische Germanisten, im Vergleich mit ihren DDR-Kollegen, befanden. Eine ähnliche Einrichtung wie das Österreichische Kulturinstitut konnte nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der VR Polen und der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1972 nicht gegründet werden, da das bereits seit 1959 zunächst in Warschau und später auch in Krakau bestehende Kultur- und Informationszentrum (KIZ) der DDR keine Konkurrenz in Form des bundesrepublikanischen Goethe-Instituts duldete. Erst nach der Wende konnte es 1990 in Polen seine Tätigkeit aufnehmen. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass das KIZ, abgesehen von seiner Ausrichtung auf die marxistische Indoktrination seiner polnischen Besucher, auch positive Leistungen vollbracht hatte, etwa im Bereich der Sprachlehre und der Verbreitung von deutschsprachiger Literatur aus der DDR durch die hauseigene Buchhandlung.

Im Zuge der politischen Liberalisierung seit Anfang der siebziger Jahre und durch Abschluss der Ostverträge hat sich auch die polnische Germanistik gegenüber dem Westen geöffnet. Es durften westliche Buchspenden angenommen werden, sodass sich auch die Themen der germanistischen Forschung und Lehre ←37 | 38→veränderten – häufiger wurden bis dahin unberührte Problemkreise der westlichen Gegenwartsliteratur behandelt. Immer mehr polnische Wissenschaftler und Studierende reisten als Stipendiaten in die Bundesrepublik, nach Österreich und in die Schweiz. Durch die Erweiterung ihres Erfahrungshorizonts wurden so auch die Forschungs- und Lehrangebote an den Einrichtungen der polnischen Germanistik größer.

3 Die germanistischen literaturwissenschaftlichen Zeitschriften in Polen

Neben den WB wurden und werden weiterhin an den polnischen germanistischen Lehrstühlen und Instituten auch andere deutschsprachige Zeitschriften abonniert und gelesen. Die weiter oben angedeutete miserable Finanzlage der Hochschulen in der VR Polen, insbesondere was den Zugang zur Literatur aus dem westlichen Ausland betrifft, bildete eine systembedingte Hürde beim Umgang mit westdeutscher, österreichischer und schweizerischer Literatur. Die DDR-Literatur war denn auch die wichtigste Quelle des Wissens und der Beschäftigung mit deutscher Literatur und Sprache. Dennoch wurden sowohl offiziell als auch dank inoffiziellen und halboffiziellen Kontakten den germanistischen Einrichtungen in Polen Bücher und Zeitschriften auch aus dem kapitalistischen Ausland zugeleitet, und zwischen Germanisten aus Polen und den deutschsprachigen Ländern gab es eine wissenschaftliche Kooperation11. Es seien unter anderem folgende Titel von westlichen Zeitschriften genannt, die von polnischen Germanisten benutzt wurden: Akzente. Zeitschrift für Dichtung, München; Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik, Amsterdam; Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft, München; Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur, Tübingen; Castrum Peregrini, Amsterdam; Colloquia Germanica. Internationale Zeitschrift für germanische Sprach- und Literaturwissenschaft, Bern; Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, Stuttgart; Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, Heidelberg; Germanisch-romanische Monatsschrift. Neue Folge, Heidelberg; Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen, Tübingen; Lili. Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik, Göttingen; Literatur und Kritik, Salzburg; Marbacher Magazin, Marbach am Neckar; Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, Stuttgart; Neuphilologische Mitteilungen, Helsinki; Österreich in Geschichte und Literatur, Wien; Podium. Literaturzeitschrift, Bad Vöslau; Die Rampe. Hefte für Literatur, Linz; Text ←38 | 39→+ Kritik. Zeitschrift für Literatur, München; Wolfenbütteler Barock-Nachrichten, Hamburg; Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, Wiesbaden. Die angeführten Titel zeigen, dass die polnischen Germanistinnen und Germanisten Zeitschriften aus allen deutschsprachigen Ländern sowie aus anderen, auch außerhalb des deutschsprachigen Raums erscheinende Periodika benutzten. Dadurch war ein Kontakt mit der internationalen Germanistik gewährleistet, trotz der unterschiedlichen ideologischen Systeme in Ost und West. Insofern konnten die polnischen Germanisten mit ihren ausländischen Kolleginnen und Kollegen Schritt halten.

4 Publikationen polnischer Autoren in den Weimarer Beiträgen

Eine Durchsicht der Jahrgänge 1955–1990 der WB, in denen polnische Autoren publizierten, brachte folgende Ergebnisse: Bei den insgesamt 44 Texten handelte es sich sowohl um Artikel, Berichte, Rezensionen als auch um Diskussionsbeiträge. Unter den Autoren befanden sich überwiegend Germanisten, aber auch einige Polonisten sowie ein Philosoph. Die Themen der einzelnen Veröffentlichungen waren vielfältig, es überwogen aber politisch neutrale Schriftsteller und Publikationen. Die in den WB erschienenen Texte polnischer Autoren lassen sich in drei Gruppen gliedern: 1. Texte, die sich auf Polen oder auf die deutsch-polnischen Kulturbeziehungen bezogen. 2. Texte, die auf die in der DDR bzw. in der deutschsprachigen Literaturfachwelt geführten Diskussionen zu diversen Aspekten der deutschsprachigen Literatur eingingen. 3. Texte polnischer Literaturwissenschaftler sowie deutscher Kenner der polnischen Literatur.

In der Reihenfolge ihres Erscheinens seien folgende Themen und Texte genannt, die der polnischen Thematik in der deutschen Literatur bzw. den deutsch-polnischen Kulturbeziehungen galten: 1960: Goethes Faust in polnischen Übersetzungen – ein Referat von Zygmunt Jakubowski (einem Polonisten)12; 1960: Heinrich Heine und die polnische Frage – ein Artikel von Maria Kofta (Poznań)13; 1962: Die Wechselwirkungen zwischen der deutschen und der

polnischen Romantik. Forschungsstand und Aufgaben von Eugeniusz Klin (Wrocław)14; 1963: Schiller in Polen – ein Bericht von Feliks Zalachowski (Poznań)15; 1968: Hauptmann-Materialien in Wrocław – ein Bericht von Norbert Honsza (Breslau)16; 1968: Florian Witczuks (Warschau) Besprechung von Zygmunt Łempickis ausgewählten Werken, Zygmunt Łempicki. Wybór pism17; 1970: Johannes Bobrowskis „Mickiewicz“ – eine Interpretation ←39 | 40→von Jacek Buras (Warszawa)18; 1970: Deutsche Literatur in Polen – ein Bericht von Honsza Norbert (Wrocław)19; 1970: Chr. D. Grabbes Plan eines Kościuszkodramas – ein Bericht von Gerard Koziełek (Wrocław)20; 1970: Polen in der Literatur der DDR – ein Vortrag von Ludmiła Sługocka21; 1970: Das Werk von Adam Mickiewicz in den „Blättern für literarische Unterhaltung“ – ein Vortrag von Marian Szyrocki und Bogdan Zakrzewski (Wrocław)22; 1970: Goethes polnische Bekanntschaften – ein Bericht von Florian Witczuk (Warszawa)23; 1970: Polen im Licht des deutschen Gelehrtenschrifttums des 17. Jahrhunderts – ein Bericht von Elida Maria Szarota (Warszawa)24; 1974: Zdzisław Liberas Bericht Adam Mickiewicz und die Tradition der polnischen Aufklärung25; 1975: Die Rezeption der DDR-Literatur in der Volksrepublik Polen 1949–1974 – ein Bericht von Marian Szyrocki26; 1976: Stefan Żółkiewskis Bericht Zu Fragen der polnischen Kulturentwicklung während der faschistischen Okkupation27; 1978: Probleme der Wirkungsgeschichte Herders im literarischen Polen der Aufklärung und der beginnenden Romantik – ein Bericht von Tadeusz Namowicz (Warszawa)28; 1983: Gerards Koziełeks Diskussionsbeitrag Das Polenbild in Schubarts „Deutscher Chronik“29; 1988: Karl May aus polnischer Sicht – ein Bericht von Andrzej Madeła30.

Neben Texten zur Rezeption deutschsprachiger Autoren in Polen und zu den deutsch-polnischen Kulturbeziehungen erschienen in den WB auch einige Publikationen, deren Autorinnen und Autoren ihre eigene bzw. die polnische Sicht der damals diskutierten literaturtheoretischen und -historischen Fragen präsentierten. Als Beispiele seien folgende Publikationen genannt: 1962: eine Rezension des Buches von Hans Dahlke Johann Christian Günther von Marian Szyrocki31; 1963: Das Problem der Emanzipation in Friedrich Schlegels „Lucinde“ – ein Referat von Eugeniusz Klin32; 1967: Bemerkungen zur Pietismusfrage – ein Bericht von Tadeusz Namowicz33; 1968: Achim von Arnims „Die Kronenwächter“ – Auflösung eines Mythos – eine Interpretation von Karol Sauerland34. 1970 erschien ←40 | 41→eine von Maciej Żurowski verfasste Rezension von Elida Maria Szarotas Buch Künstler, Grübler und Rebellen, einer Sammlung von Studien zum europäischen Märtyrerdrama des 17. Jahrhunderts (Francke Verlag Bern 1967)35. 1973: Zur Lyrik der jüngsten Dichtergeneration der DDR – ein Bericht von Tadeusz Namowicz36; 1974 erschien Regina Kubons Rezension von Marian Szyrockis Dzieje literatury niemieckiej (Geschichte der deutschen Literatur)37; 1975: Die Antike in den Stücken der DDR-Dramatiker – ein Diskussionsbeitrag von Karol Sauerland38; es sei auch der Beitrag eines Polonisten, Michał Głowińskis, genannt, dessen Text Der potentielle Leser in der Struktur eines poetischen Werkes ebenfalls 1975 in den WB erschienen ist39. 1977: Zbigniew Światłowskis Rezension des Buches von I. Mletschina Die Literatur und die „Wohlstandsgesellschaft“40; 1979: eine Rezension von Hubert Orłowskis polnischsprachiger Anthologie der Literatur des Dritten Reiches, Literatura w III Rzeszy, von Zbigniew Światłowski41; 1981: Zur Bestimmung der ästhetischen Eigenart literarischer Kunstwerke. Versuch einer Bestandsaufnahme – ein Bericht von Zbigniew Światłowski42; Andrzej Sąpolińskis Rezension des Buches Profile współczesności. Literatura NRD (Gegenwartsprofile. Die DDR-Literatur) von Norbert Honsza, Zbigniew Światłowski und Bernhard Wengierek43. In demselben Jahr erschien auch Tadeusz Namowiczs Diskussionsbeitrag zum Thema Was ist Aufklärung? Bemerkungen zu Bd. 6 der „Geschichte der deutschen Literatur“44; 1983: Aspekte der emotionellen Wirkung der Kunst – ein Beitrag von Bogdan Dziemidok (der Autor ist Philosoph und Ästhetiker)45; 1984: Auf der Suche nach dem Land der Utopie. Zur poetologischen Position von Ingeborg Bachmann und Christa Wolf – ein Beitrag von Zbigniew Światłowski46; 1985: Der Streit um die „Kunstperiode“ von Tadeusz Namowicz47; im selben Jahr auch Eugeniusz Klins Beitrag Entwicklung und Funktion des Antikevorbildes bei Friedrich Schlegel und Hegel48; 1986: Zbigniew Światłowskis Rezension von Marian Szyrockis Geschichte der deutschsprachigen Literatur vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis 194549; 1988: Nicht Wörter, sondern Worte. Zu Michail Bachtins ästhetischer Position von Andrzej Madeła50; ←41 | 42→1988: Literatur gegen Faschismus von Zbigniew Światłowski51; 1990: Christa Wolfs Umgang mit Kulturtraditionen. Aspekte ihres literarischen Schaffens – ebenfalls von Zbigniew Światłowski52.

Die WB waren auch ein Forum des wissenschaftlichen Austausches zwischen polnischen und deutschen Literaturwissenschaftlern. Unter den Publikationen polnischer Autoren seien zwei Titel genannt: Gesellschaftliche Bedingtheit und soziologischer Schematismus in der Literaturtheorie von Henryk Markiewicz53 und Die polnische Romantik in der Kulturformation von Kazimierz Wyka54. Auch deutsche Autoren dürfen nicht übergangen werden, die in den WB sich um die Popularisierung der polnischen Literatur in der DDR verdient gemacht haben. Genannt seien an dieser Stelle unter anderem Hannelore Kuhnts und Reinhard Weisbachs Bericht Deutsch-polnische Beziehungen in der Literatur55, Dietrich Scholze mit seinem literaturkritischen Beitrag über Jerzy Putraments Roman Akropolis56, Heinrich Olschowskys Rezension von Wisława Szymborskas Gedichtsammlung Vokabeln57, Renate Reschkes Rezension von Władysław Tatarkiewiczs Geschichte der Ästhetik58.

5 Die Weimarer Beiträge in polnischen Fachzeitschriften und Büchern

Eine Durchsicht der Veröffentlichungen in den oben bereits genannten polnischen Fachzeitschriften brachte folgende Ergebnisse: Inhaltlich bezogen sich die polnischen Autoren auf ähnliche Fragen, wie sie weiter oben aufgelistet wurden (deutsch-polnische Kulturbeziehungen sowie deutschsprachige Literatur). Nur wenige Autoren beriefen sich auf die WB. Jan Papiór führte in seinem Beitrag Das gesellschaftliche Spielfeld der Literatur der DDR in der zweiten Hälfte der sechziger und in den siebziger Jahren59 eine Meinung von U. Kuhirt60 an. Der Verfasser bezieht sich auch auf einen Beitrag über Johannes Bobrowski mit einem Verweis ebenfalls auf die WB61. Krzysztof Kuczyński beruft sich in seinem Beitrag Die DDR-Literatur ←42 | 43→im Lichte der polnischen Germanistik 1949–1975 auf K. Sauerlands Text aus den WB über die Antike in den Stücken der DDR-Dramatiker62. Auch kommen in den polnischen Zeitschriften ausländische Autoren zu Wort, die sich ebenfalls auf die WB beziehen. In Bd. XXIV der „Germanica Wratislaviensia“ von 1978 zitiert Istvan Csapláros aus einem Beitrag von H.G. Werner63, und im Bd. LVII derselben Zeitschrift beruft sich Walter Nutz in seinem Beitrag Der Krieg als Abenteuer und Idylle auf einen Text von A.N. Nikoljukin64. Überhaupt sind es die in dieser in Wrocław/Breslau erscheinenden Zeitschrift publizierenden Autoren, die am häufigsten auf die WB zurückgreifen. Dabei nehmen unter anderem Artikel zur Barockforschung, die an der dortigen Germanistik einen großen Stellenwert besaß (vor allem durch den berühmten Germanisten Marian Szyrocki), einen wichtigen Platz in der Zeitschrift ein. Es muss zugleich betont werden, dass die Titel von Publikationen in den polnischen germanistischen Fachzeitschriften kaum ideologische, resp. marxistisch-leninistische Positionen erkennen lassen, vielleicht nur mit einer Ausnahme, wobei es sich um ein Gespräch mit Hans Koch65 handelt.

Was die Bücher von Autoren angeht, die sich in ihren Texten auf die WB berufen, ist zunächst anzumerken, dass es sich zumeist um Autoren handelt, die selber in der Zeitschrift publizierten. Insgesamt wurden etwa 30 Bücher durchgesehen, in denen Anknüpfungen an die WB zu erwarten waren. Es wurden aber lediglich in nur vier Büchern Verweise auf die Zeitschrift gefunden. Es handelt sich um folgende Titel: 1. Krótkie formy prozatorskie w literaturze NRD lat sześćdziesiątych. Idee i tematy (Kurzprosa in der DDR-Literatur der 60er Jahre. Ideen und Themen), Wrocław 1980 – eine Sammlung von Artikeln Irena Światłowskas; 2. Profile współczesności. Literatura NRD (Literaturprofile. Die DDR-Literatur) von Norbert Honsza, Zbigniew Światłowski, Bernard Wengerek, Katowice 1979; 3. Grupy literackie w RFN i Austrii (Literaturgruppen in der BRD und in Österreich) von Edward Białek und Norbert Honsza, Wrocław 1987; 4. Z problemów rozwoju literatury NRD w latach siedemdziesiątych (Zu Problemen der Entwicklung der DDR-Literatur in den siebziger Jahren), hrsg. von Zbigniew Światłowski, Rzeszów 1988.

Details

Pages
324
Publication Year
2019
ISBN (Hardcover)
9783631763551
ISBN (PDF)
9783631765340
ISBN (ePUB)
9783631765357
ISBN (MOBI)
9783631765364
DOI
10.3726/b14556
Language
German
Publication date
2019 (January)
Keywords
Deutsche Geschichte Selbstbild Fremdbild Kulturwissenschaften Kulturvergleich Polen
Published
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2019. 324 S.
Product Safety
Peter Lang Group AG

Biographical notes

Tomasz G. Pszczółkowski (Author)

Tomasz G. Pszczółkowski ist Germanist und Politikwissenschaftler. Seit 1997 ist er Professor am Institut für Germanistik der Universität Warschau. Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre sind politische Ideengeschichte, Deutschlandkunde und deutsch-polnischer Kulturvergleich.

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Title: Deutschland und die Deutschen in Forschung und Lehre