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Geschichte und Funktion von Abbildungen in lateinischen Lehrbüchern

Ein Beitrag zur Geschichte des textbezogenen Bildes

von Karl-Heinz von Rothenburg (Autor:in)
©2009 Monographie 212 Seiten
Reihe: PRISMATA, Band 18

Zusammenfassung

Im Jahr 1897 wurde der Autor eines bebilderten lateinischen Übungsbuchs von seinen Kollegen mit Hohn und Spott überzogen. Heutzutage wäre ein lateinisches Lehrbuch ohne zahlreiche Abbildungen auf dem Schulbuchmarkt chancenlos. Die Arbeit geht den Gründen für diesen erstaunlichen Wandel nach. Ergebnis: Der deutsche Neuhumanismus hatte über die altsprachlichen Lehrbücher der humanistischen Gymnasien ein striktes Bilderverbot verhängt. Als seit dem Ersten Weltkrieg diesem Verbot zum Trotz Abbildungen in die Lateinbücher eindrangen, wurden nur Reproduktionen antiker Originale geduldet. Diese sind aber zur Veranschaulichung lateinischer Lehrbuchtexte völlig ungeeignet. Unter diesem Dilemma leidet die Konzeption lateinischer Schulbücher in Deutschland bis heute.

Details

Seiten
212
Jahr
2009
ISBN (PDF)
9783653002768
ISBN (Hardcover)
9783631597514
DOI
10.3726/978-3-653-00276-8
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2010 (November)
Schlagworte
Latein Antike Skulpturen Schulbuch

Biographische Angaben

Karl-Heinz von Rothenburg (Autor:in)

Der Autor: Karl-Heinz von Rothenburg, geboren 1934; von 1969 bis 1994 Lehrer für Latein, Griechisch und evangelische Theologie an verschiedenen Gymnasien; seit 1973 Übersetzung von 21 Bänden der Comic-Reihe Asterix ins Lateinische; 1987 und 1992 Veröffentlichung illustrierter Ausgaben von Cäsar und Ovid. 2007 Promotion über «Bild und Text in lateinischen Lehrbüchern» an der Universität zu Köln.

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Titel: Geschichte und Funktion von Abbildungen in lateinischen Lehrbüchern