Verbrechensfurcht in Deutschland
Eine Analyse einschlägiger Erhebungen unter gesonderter Betrachtung des möglichen Einflusses von Sexualdelikten und Nachstellung auf Furchtwerte
©2027
Dissertation
XXVI,
522 Seiten
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht, Band 6879
Zusammenfassung
Auch nach Jahrzehnten der Forschung fällt es der Wissenschaft schwer, die subjektive und vielschichtige Emotion der Verbrechensfurcht über empirische Studien messbar zu machen. Dennoch werden Studienergebnisse herangezogen, um politisches Handeln auf bundesweiter und kommunaler Ebene zu rechtfertigen. Umso wichtiger ist die Frage, welche Aussagekraft den erhobenen Daten beigemessen werden kann. Um dieser Frage nachzugehen, stellt diese Arbeit Daten und Befunde nationaler und internationaler Studien einander gegenüber und arbeitet Unterschiede und Parallelen in den Ergebnissen heraus. Darauf aufbauend untersucht die Arbeit, welche methodischen Faktoren die Messung von Kriminalitätsfurcht beeinflussen können. Zuletzt befasst sich die Autorin mit der Frage, ob Sexualdelikte und Nachstellung aufgrund ihrer Eingriffsintensität in Studien zur Verbrechensfurcht stärker berücksichtigt werden sollten.
Details
- Seiten
- XXVI, 522
- Erscheinungsjahr
- 2027
- ISBN (PDF)
- 9783631956038
- ISBN (ePUB)
- 9783631956045
- ISBN (Paperback)
- 9783631956014
- DOI
- 10.3726/b24025
- Sprache
- Deutsch
- Erscheinungsdatum
- 2026 (November)
- Schlagworte
- Nachstellung Sexualdelikte Dunkelfeldforschung Sicherheitsgefühl Viktimisierungsbefragungen Kriminalitätsfurcht Verbrechensfurcht
- Erschienen
- Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. xxvi, 522 S., 7 farb. Abb., 21 Tab.
- Produktsicherheit
- Peter Lang Group AG