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  • Author or Editor: Almut Constanze Nickel x
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Das literarische Nachtstück

Studien zu einer vernachlässigten Gattung

Almut Constanze Nickel

Das literarische Nachtstück wird durch E.T.A. Hoffmanns Nachtstücke nicht zureichend erfaßt. Zahlreiche Nachtstücke unterscheiden sich von denen Hoffmanns thematisch und stofflich, mit Rückgriffen auf die Trivialromantik. Ihre Erzählintention zeigt sich unter anderem in Vor- oder Nachworten und Motti, deren Gestus sich Hoffmannscher Phantastik widersetzt. Bei den untersuchten Texten handelt es sich um Romane und Erzählungen der Unterhaltungsliteratur, die das Repertoire des zeitgenössischen Liebesromans und des Ritter-, Räuber- und Schauerromans romantisch unterlegen und anreichern. Das Nachtstück variiert bekannte Erzählformen im Hinblick auf eine nachtseitige Thematik, die es sensationell oder erotisch aufbereitet.
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Goethes Römisches Haus

Ein Freimaurertempel

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Almut Constanze Nickel

Die vorliegende Studie befaßt sich mit Goethes Werk und Wirken in Weimar und fragt nach der Relevanz, die der Freimaurerei für eine Deutung der darin enthaltenen Lebensspuren zukommt. Wie umfassend Goethe bestrebt war, seine Lebenswelt mit einem dichten System von Symbolen und Zeichen zu besetzen, wird zunächst an der Baugeschichte des Römischen Hauses gezeigt. Die Entschlüsselung der durch sie gegebenen Hinweise kommt ohne den Rekurs auf Goethes maurerische Interessen nicht aus. Dies zu erkennen, verlangte einen interdisziplinären Ansatz, mit dem die Studie bisher übliche Fragestellungen überschreitet. Ein aufschlußreiches Moment bildet in diesem Zusammenhang der Lebensbund Goethes mit Carl August von Sachsen-Weimar. Beide Freimaurer schöpften aus ihm eine Fülle von privaten Verweisungen und persönlichen Bezugnahmen, mit denen sie den obligaten Kanon der maurerischen Symbolsprache ergänzten. Auf den Niederschlag, den die im Römischen Haus und im lebensgeschichtlichen Umfeld Goethes manifest gewordene Sinngebung in Goethes Dichtung gefunden hat, geht die Studie nach einer Deutung des «Märchens» im letzten Teil erweiternd ein.