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Demokratische Reformpädagogik und die Vision von der neuen Erziehung

Sozialgeschichtliche und bildungstheoretische Analysen zur Entschiedenen Schulreform

Armin Bernhard

Die Chiffre der neuen Erziehung ist in der Weimarer Republik eine weit verbreitete Formel, in der sich die Hoffnungen einer Generation von Lehrerinnen und Lehrern auf einen grundlegenden gesellschaftlichen Neubeginn nach dem Ersten Weltkrieg verdichten. Im Zentrum der Untersuchung steht der Bund Entschiedener Schulreformer, eine facettenreiche Organisation, die wesentlich zur Konstitution einer demokratischen Reformpädagogik beitrug. Diese wird in ihren historischen Voraussetzungen und theoretischen Grundlagen rekonstruiert und der kritischen Einschätzung unterzogen. Um eine pure geistesgeschichtliche Vorgehensweise bei der Untersuchung der pädagogischen 'Ideenwelt' des Bundes Entschiedener Schulreformer zu überwinden, verknüpft die Studie sozialgeschichtliche, bildungstheoretische und gesellschaftstheoretische Analyseebenen.
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Der Bildungsprozeß in einer Epoche der Ambivalenz

Studien zur Bildungsgeschichte in der "Ästhetik des Widerstands

Armin Bernhard

Peter Weiss' Roman Die Ästhetik des Widerstands enthält die beispiellose ästhetische Aufbereitung eines fundamentalen Bildungsgangs. Gegenstand der Studie ist der in der Romantrilogie inszenierte Prozeß der Bildung in einer Epoche der Ambivalenz. Die Untersuchung behandelt die von der Literaturwissenschaft aufgeworfene Frage, inwieweit das literarische Hauptwerk von Weiss als ein Bildungsroman begriffen werden kann, in dem die komplizierten Vermittlungsbeziehungen von Ich und Welt im Prozeß der Bildung dargestellt werden. Vom Ansatz einer kritischen Bildungstheorie ausgehend, rekonstruiert die Untersuchung die in der Ästhetik des Widerstands gestalteten Bildungsverläufe und stellt sie als Folie unseres eigenen Entwicklungsganges in emanzipativen sozialen Bewegungen vor.