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  • Author or Editor: Ewa Plominska-Krawiec x
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Ewa Plominska-Krawiec

Diese Arbeit geht der Frage nach, inwiefern das Einsetzen von bestimmten Stoffen und Motiven der polnischen Geschichte in der deutschen Erzählprosa den im Laufe des 19. Jahrhunderts in Deutschland erfolgten Identitätsbildungsprozess förderte. Analysiert werden Romane, Erzählungen und Novellen bekannter Autoren wie Gustav Freytag, Heinrich Laube, Harro Harring oder Nataly von Eschtruth, aber auch heutzutage in Vergessenheit geratener, im 19. Jahrhundert jedoch wohlbekannter und gern gelesener Schriftsteller, wie zum Beispiel Julie Burow, Lucian Herbert, August Lewald, Marie von Roskowska oder Gregor Samarow. Im Rahmen der behandelten Stoffe vom Untergang der Adelsrepublik und dem Freiheitskampf der Polen – treten sowohl historische Persönlichkeiten, wie Tadeusz Kościuszko, der polnische König Stanisław August Poniatowski oder Emilia Plater und stereotype Gestalten, wie der lasterhafte Adlige, der leibeigene Bauer oder der konspirierende Pole, als auch Schlagworte Finis Poloniae oder Polen als Bollwerk motivisch auf.
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Literarische Erfahrungsräume

Zentrum und Peripherie in der deutschsprachigen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts

Magdalena Kardach and Ewa Plominska-Krawiec

Schwerpunkt dieses Konferenzbandes ist die Darstellung von Metropolen (u. a. Berlin, Wien) als kulturelle Zentren sowie der Peripherie/Provinz (u. a. Oberschlesien, Galizien) in der deutschsprachigen Literatur der vergangenen 200 Jahre. Die einzelnen Beiträge vermitteln am Beispiel von Erinnerungen, von fiktionalen, publizistischen und lyrischen Texten eine große kulturelle Vielfalt vor dem Hintergrund politischer, kultureller und ethnischer Spannungen. Sie ergründen – eingebettet in den Modernisierungs- und Erinnerungsdiskurs – verschiedene Orte sowie die gegenseitigen Beziehungen zwischen Zentrum und Peripherie.
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Literatur und Literaturwissenschaft im Zeichen der Globalisierung

Themen – Methoden – Herausforderungen

Anna Kochanowska-Nieborak and Ewa Plominska-Krawiec

Diese Sammelmonographie setzt sich die Reflexion über die Rolle der Globalisierung in Literatur und Literaturwissenschaft als Ziel. Aus dem breiten Themenspektrum werden dabei drei Aspekte herausgegriffen, die im Untertitel des Bandes angedeutet werden: Die Kondition des Menschen angesichts der Globalisierungsprozesse als Thema der Literatur, der Einfluss der Globalisierung auf die Methoden der Literaturwissenschaft (Interkulturalität) sowie die neuen Herausforderungen, die im Zuge der Globalisierung (und insbesondere der fortschreitenden Intermedialität) an die Literaturvermittlung gestellt werden. Die Themenfelder spiegeln sich in der dreiteiligen Struktur dieses Bandes wieder, in dem die Ergebnisse der Überlegungen polnischer und deutscher Wissenschaftler präsentiert werden.