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  • Author or Editor: Fabien Théofilakis x
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Cote à côte : Berry-au-Bac dans la Première Guerre mondiale

Perspectives franco-allemandes sur les fronts de l’Aisne

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Edited by Fabien Théofilakis

La Première Guerre mondiale réserve encore des surprises pour qui veut arpenter les anciens lieux de bataille ou fréquenter les archives exhumées un siècle plus tard. La cote 108, monticule entre l’Aisne et la Marne, verrou oriental du Chemin des Dames, fut un haut lieu de la Première Guerre mondiale, parce que sa valeur stratégique en fit un secteur âprement disputé entre Français et Allemands de septembre 1914 à novembre 1918, parce que la stabilisation du front de l’Aisne poussa à la multiplication des formes d’offensive, parce que les expériences combattantes se chevauchèrent avec les expériences d’occupation des populations civiles des arrière-fronts, et parce que le paysage, encore aujourd’hui, porte les stigmates de cette tragédie quasi oubliée. Voir la cote 108 permet de comprendre comment le conflit fut vécu des deux côtés du front, par les Français et les Allemands, et pourquoi 14–18 est devenu la Grande Guerre, matrice du XXe siècle.

Dix-neuf contributions, chacune écrite par un tandem franco-allemand de sept jeunes historiens, proposent une histoire croisée de la Première Guerre mondiale, à partir d’un lieu qui devient champ de bataille. Ces articles abordent les types de rapport à l’ennemi, comme combattant ou occupant, mais aussi les façons de percevoir la guerre et de la dire. Enfin, cinq archivistes reviennent sur la place des archives dans le renouvellement de la recherche, impulsée par le centenaire de la Première Guerre mondiale. Ils font ainsi comprendre combien sa commémoration varie selon les politiques mémorielles de chaque pays.

L’ouvrage, richement illustré, paraît simultanément en allemand et en français, avec une préface d'Annette Becker et une postface de Wencke Meteling.

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Die Höhe 108 bei Berry-au-Bac im Ersten Weltkrieg

Die Fronten an der Aisne aus deutscher und französischer Sicht

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Edited by Fabien Théofilakis

Der Erste Weltkrieg hält immer noch ein paar Überraschungen für diejenigen bereit, die ehemalige Schlachtfelder bereisen und Archive durchforsten wollen. Die Höhe 108, deren Hügel zwischen der Aisne und der Marne den östlichen Riegel des Chemin des Dames formten, war einer der Hauptschauplätze des Ersten Weltkrieges. Ihr strategischer Wert machte sie zwischen 1914 und 1918 zu einem von Franzosen und Deutschen erbittert umkämpften Sektor; der Stillstand der Aisne-Front führte an diesem Ort zu neuen Formen der Offensive; dort überlappten sich durch die deutsche Besatzungsherrschaft die Erfahrungen der Soldaten mit denen der Zivilbevölkerungen hinter der Front; und nicht zuletzt trägt die Landschaft auch heute noch die Zeichen dieser beinahe vergessenen Tragödie. Die Höhe 108 sehen ermöglicht es zu verstehen, wie dieser Konflikt auf beiden Seiten der Front, von Franzosen und von Deutschen, erlebt wurde und warum er zu dem Großen Krieg werden konnte, der das 20. Jahrhundert dermaßen prägte.

19 Beiträge, jeder von vier Händen in deutsch-französischer Zusammenarbeit von sieben jungen Historikern geschrieben, präsentieren eine verflochtene Geschichte des Großen Krieges, ausgehend von einem Ort, der zum Schlachtfeld geworden ist. Fünf Archivare sprechen über die Bedeutung der Archive für das wiedererwachte wissenschaftliche Interesse am Ersten Weltkrieg, das durch das hundertjährige Jubiläum ausgelöst worden ist. Sie zeigen damit, wie sehr die Erinnerung an den Großen Krieg Teil einer Erinnerungspolitik ist, die in jedem Land andere Züge annimmt. Das reich illustrierte Buch erscheint gleichzeitig auf Deutsch und auf Französisch.

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Erlebnis, Erinnerung, Geschichte

Deutsch-Französisches Kolloquium zum 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau

Anne Fieseler and Fabien Théofilakis

Zur Erinnerung an den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau fand am 29. und 30. April 2005 ein internationales Kolloquium in München statt. Der vorliegende Band dokumentiert die Beiträge und Ergebnisse dieser Tagung. In der Übergangszeit der letzten lebenden Augenzeugen wird zunehmend die Dringlichkeit deutlich, Erinnerung zu erhalten und zu tradieren. In diesem Sinne versammelt der Band Beiträge aus verschiedenen Erinnerungsperspektiven, die zur Erhaltung eines möglichst umfassend angelegten Gedächtnisses beitragen sollen:

– Die Erinnerungen der aus Frankreich Deportierten, für die das Ende des Krieges die Befreiung einleitete, zugleich aber auch eine tragische Verschlechterung der Lebensbedingungen im Lager bedeutete – Die Erinnerungen der Befreier, für die die Entdeckung der Nazi-Lager eine neue Rechtfertigung für den geführten Kampf darstellte.
– Die Erinnerungen des von den Alliierten befreiten Deutschlands, für das die Besetzung die systematische Zerstörung der nationalsozialistischen «Schreckensorte» bedeutete – Die Erinnerungen ebenso der europäischen Nachkriegs-Gesellschaften, die in ihrer Vielfalt von Generation zu Generation bis heute mit dem Erbe der Deportation konfrontiert sind.