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  • Author or Editor: Friedrich Voit x
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Vom «Landkalender» zum «Rheinländischen Hausfreund» Johann Peter Hebels

Das südwestdeutsche Kalenderwesen im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert

Friedrich Voit

Kalender waren - neben Bibel, Katechismus und Gesangbuch - über Jahrhunderte der wichtigste und oft der einzige säkulare Lesestoff der bäuerlichen und städtischen Unterschichten. Zeitungen und Zeitschriften verdrängten sie aus dieser Position erst im 19. Jahrhundert. Anhand von Archivakten und noch vorhandenen Exemplaren wird die Geschichte eines typischen Kalenders im 18. Jahrhundert nachgezeichnet - seiner Verlagsbedingungen, der Distribution, der Kontrolle des Kalenders durch die Obrigkeit und seiner Rezeption im Kontext der südwestdeutschen Kalenderlandschaft. Besondere Bedeutung erhält der badendurlachische Landkalender dadurch, daß er der Vorläufer von Johann Peter Hebels Rheinländischem Hausfreund ist, dessen Genese eingehend dargestellt wird.
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Eine Wiederbegegnung im neuseeländischen Exil

Der Briefwechsel von Karl Wolfskehl mit Otti und Paul Binswanger (1939-1948)

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Edited by Friedrich Voit

In den Korrespondenzen Karl Wolfskehls aus den Jahren seines neuseeländischen Exils, die er mit über den Globus verstreuten Freunden und Bekannten geführt hat, erscheint der antipodische Inselstaat als exemplarisches Exilland der Zeit, als europaferne «Ultima Thule des Südens». Im Gegensatz dazu gibt Wolfskehls Briefwechsel mit Otti und Paul Binswanger einen nicht stilisierten Einblick in das äußere wie innere Leben des gemeinsam geteilten Exils am anderen Ende der Welt, wo man freilich über 1000 km voneinander getrennt lebte: der Dichter in Auckland und der Gelehrte mit seiner künstlerisch wie schriftstellerisch begabten Frau in Christchurch auf der Südinsel. Diese Briefe sind ein bewegendes Zeugnis der Freundschaft und des wechselseitigen Zuspruchs in schwierigen Zeiten.
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«And How Do You Like This Country?»

Stories of New Zealand- Edited by Friedrich Voit and with an Essay by Livia Käthe Wittmann

Series:

Friedrich Voit

These stories by Otti Binswanger, the niece of the German aviator Otto Lilienthal, were written in the 1940s in New Zealand, where they were published originally in 1945. Otti Binswanger had come to New Zealand in 1939 as a refugee from Nazi Germany together with her husband Paul Binswanger, a German-Jewish scholar of Romance Languages. These stories constitute an important and highly original contribution not only to New Zealand literature, but also to the corpus of literature by exiles in the 20 th century. In her stories Otti Binswanger creates an authentic, sympathetic, and at the same time critical portrait of the country and its people as she encountered them as an immigrant. They are «inside stories» with the eye of an outsider written in the clear and matter-of-fact style of the period.
The essay by Livia Käthe Wittmann (Christchurch/NZ) gives an introduction to both the stories as well as to the multi-facetted personality and life of Otti Binswanger.
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Weltbürger - Textwelten

Helmut Kreuzer zum Dank

Leslie Bodi, Günter Helmes, Egon Schwarz and Friedrich Voit

Dieser Band entstand aus Anlaß der Emeritierung Helmut Kreuzers im Jahre 1993. Als Lehrender an den Universitäten Stuttgart, Saarbrücken, Bonn und Siegen und als Gastprofessor an zahlreichen ausländischen Universitäten erwarb sich Helmut Kreuzer die Verehrung und Freundschaft vieler StudentInnen und KollegInnen. Die hier versammelten germanistischen und kulturwissenschaftlichen Studien ausländischer KollegInnen Helmut Kreuzers verstehen sich als Beitrag zu einem internationalen Dialog über zentrale Themen und Tendenzen des Faches. Im besonderen aber sind sie Ausdruck des Dankes an Helmut Kreuzer für seine weltoffene Kollegialität und seine unerschöpfliche und immer anregende Gesprächsbereitschaft.