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Günter Baranowski

Die Russkaja Pravda ist das berühmteste Zeugnis der Rechtsordnung der Alten Rus’. Sie erfreut sich seit mehr als zweieinhalb Jahrhunderten einer ungebrochenen Anziehungskraft unter den Forschern. Der umfangreichen Gesamtdarstellung in deutscher Sprache, die Leopold Karl Goetz als Russisches Recht von 1910 bis 1913 in vier Teilen publizierte, ist Ähnliches bislang nicht gefolgt. Inzwischen hat sich in der Pravda-Forschung sehr viel Neues ergeben. Deshalb versucht diese Arbeit, sich dem Rechtsdenkmal von den neueren Ansätzen und Ergebnissen her zu nähern. Ihren Kern bilden die Übersetzungen der Texte der Pravda als «Kurze Pravda» (11. Jahrhundert), «Erweiterte Pravda» (12. Jahrhundert) und «Verkürzte Pravda» (15. Jahrhundert) und die Kommentierung ihrer einzelnen Artikel. Damit ist auch die Historiografie der Erforschung und Publikation der Pravda im 19. und 20. Jahrhundert organisch verbunden.
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Günter Baranowski

Die Gerichtsurkunde von Pskov ( Pskovskaja Sudnaja gramota) ist das bedeutendste Rechtsdokument der Epoche der politischen Zersplitterung des mittelalterlichen Russland. Zwischen 1397 und 1471 entstanden, vereinigt sie fürstliche Rechtssetzungen, Elemente des Gewohnheitsrechts und gerichtlich geformtes Recht zu einer höheren kodifikatorischen Einheit. Gegenüber der Russkaja Pravda erweist sie sich als eine entwickeltere Stufe der Rechtsgestaltung, besonders im Zivilrecht und im Gerichtsprozess. Da sie bisher nur fragmentarisch in deutscher Sprache vermittelt ist, besteht der Kern dieser Arbeit in der Übersetzung und, gestützt vor allem auf die reichhaltige russische Literatur, in der ausführlichen Erläuterung der Präambel und der 120 Artikel dieses Rechtsdenkmals.
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Günter Baranowski

Dieser Band beinhaltet Texte, die die russische Rechtsentwicklung zwischen der Wahl Michail Romanovs zum Zaren und Selbstherrscher und der Aufhebung der rückständigen Adelsrangplatzordnung charakterisieren. Diese relativ kurze Zeitspanne – durch viele Kriege, politisch-soziale Konflikte und kirchlich-religiöse Auseinandersetzungen geprägt – bringt ein reiches rechtliches Material hervor. Dieses bezieht sich vor allem auf den Ausbau und Schutz der Staats- und Gesellschaftsordnung, auf den Besitz und die Nutzung des Bodens in Form der Dienst- und Erbgüter, auf die Sicherung der notwendigen Arbeitskräfte sowie auf die Gestaltung von Handel und Gewerbe. Als Gesetzeswerke sind hierfür insbesondere das Sobornoe Uloženie von 1649 als zusammenfassendes Reichsgesetzbuch, das Neue Handelsstatut von 1667 und die Neuangewiesenen Artikel über Schwerverbrechen von 1669 repräsentativ, Dokumente, die auf der beiliegenden CD-ROM detailliert erläutert werden. Wie das Recht in den Handlungen und Entscheidungen der Bevölkerung lebendig ist, kann aus den zahlreichen Beilagen erschlossen werden.
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Russische Rechtsgeschichte: Texte und Erläuterungen

Teil 1: Von den Anfängen bis 1612/13

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Günter Baranowski

Dieser Band vermittelt eine Auswahl von Texten, die für die russische Rechtsentwicklung wesentlich sind. Auf den Fundamenten der Kirchenstatuten Vladimirs und Jaroslavs sowie der Kurzen und der Erweiterten Pravda erheben sich die Gerichtsurkunden von Pskov und Novgorod, die Gerichtsbücher ( Sudebniki) von 1497 und 1550 sowie das Kirchenrechtsbuch ( Stoglav) von 1551. Zahlreiche Normativ- und Individualakte, Herrscherverträge und -testamente, Immunitäts- und Privilegienurkunden, Gerichtsurteile, private Testamente, rechtsgeschäftliche Urkunden u.a. lassen die Vielfalt der rechtlichen Formen und Inhalte erkennen. Die weitaus meisten der 120 Texte sind erstmals in die deutsche Sprache übersetzt. Die Anmerkungen sollen es erleichtern, den Problemgehalt der Texte zu verstehen. Auf diesen Grundlagen ist es möglich, in die Eigentums- und Machtverhältnisse, in die soziale Struktur der Bevölkerung, in die zentrale und regionale Administration, in das Leben der Stadt- und Landgemeinden, in die Ehe- und Familienverhältnisse, in die Zuständigkeiten und Verfahren der weltlichen und geistlichen Gerichte und in viele andere Lebensbereiche in Russland einzudringen. Dem Band liegt eine CD mit Artikel-Kommentaren zu Kurzer Pravda, Erweiterter Pravda, Gerichtsurkunde von Pskov, Sudebnik 1497 und Sudebnik 1550 bei.