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Engagement und Form

Giacomo Manzonis Werk in kulturtheoretischen und musikhistorischen Zusammenhängen

Joachim Noller

Die Kulturtheorie Antonio Gramscis ist Ausgangspunkt eines umfassenden kontextuellen Diskurses, in dessen Mittelpunkt die Musik des italienischen Komponisten Giacomo Manzoni (geb. 1932) steht. Dass Gramscis Theorie auch auf musikalischem Gebiet relevant ist, findet dabei erstmals Beachtung. Aus dieser Perspektive nähern wir uns - über kultur- und musikhistorische bis hin zu werkanalytischen Aspekten - der Manzonischen Musik, auf deren Bedeutung im musikalischen Panorama der 50er bis 70er Jahre diese Arbeit aufmerksam macht.
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«Seiner Leidenschaften Meister sein» - «In control of the passions»

Zur Reflexion des Gefühls im Musikdenken - Emotion as reflected in musical thinking

Joachim Noller

Was heißt es, wenn Carl Philipp Emanuel Bach vom ausführenden Musiker fordert, er müsse selbst gerührt sein, bevor er seine Zuhörer in Rührung versetzen könne? Der Autor schreibt über die Idee der Emotion, über ihre Rolle im Szenario sogenannter Musikanschauung (von ca. 1750 bis heute). Von Interesse ist dabei weniger die Gefühlshaltigkeit der Musik selbst, als vielmehr die Art, wie das Musikdenken dieselbe be- und verhandelt; nicht Emotionen in tatsächlicher Wirkung, sondern wie sie, als Denkfigur, in musikalischen Zusammenhängen theoretisch bewältigt werden.
What does it mean when Carl Philipp Emanuel Bach demands that a performing musician must himself be moved before he can move his listeners? The author writes about the idea of emotions and their role in the scenario of what is called music appreciation (from about 1750 till the present day). His focus is not primarily on the emotional content of music as such, but rather the way in which it is treated in thinking about music; not on the actual impact of emotions, but the way in which they have been thought about in a musical context, as concepts around which a theoretical discourse crystallizes.