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  • Author or Editor: Jolanta Mazurkiewicz-Sokolowska x
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Pronomen, ihr Bedeutungs- und Emotionspotenzial

Individuelle Konzeptualisierungsprozesse im Lichte Langackerscher Auffassung der Grammatik

Series:

Jolanta Mazurkiewicz-Sokołowska

Die Autorin geht der Langackerschen Auffassung der Grammatik als Bedeutung nach. Sie überprüft empirisch am Beispiel der äquivalenten, deutschen und polnischen Formen der Pronomen, wie sich die schemenhaften Bedeutungen grammatischer Einheiten in individuellen Konzeptualisierungsprozessen konkretisieren und welche Bedeutungsinhalte sie in dem gegebenen sprachlichen Ereignis fokussieren. Die introspektiv-intersubjektive Methode ermöglicht es, die Verarbeitungsarten der untersuchten Formen der Pronomen aufzudecken, die konzeptuelle Vielfalt der von den ProbandInnen aktivierten Bedeutungsinhalte dieser Formen zu beleuchten, und zu zeigen, dass die Formen der Pronomen prozessual individuell-subjektiv emotionsgeprägte Einheiten darstellen.

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Zwischen deutsch-polnischem «Grenzland» und «verlorener Heimat»

Von literarischen Rückreisen in die Kindheitsparadiese

Jolanta Mazurkiewicz-Sokolowska

Die Arbeit verbindet zwei Themenkreise: das Bild der Heimat/der verlorenen Heimat und die Frage der Vergangenheitsaufarbeitung. Das Ziel ist die Analyse der Darstellungsweisen von Heimat in Werken solcher Autoren wie Günter Grass, Siegfried Lenz, Horst Bienek, Marion Gräfin Dönhoff, Christian Graf von Krockow, Ralf Giordano, Christine Brückner, Leonie Ossowski, Hans Lipinsky-Gottersdorf, Johannes Bobrowski, Christa Wolf u.a. Es wird gezeigt, wie die dargestellte Welt zu der historischen Wahrheit steht, d.h., ob und welche Zusammenhänge dazwischen bestehen, welche deutsch-polnischen Bezugspunkte aufgegriffen werden und wie sich die Art des Umgangs mit der Vergangenheit und deren Aufarbeitung bis zum Jahre 1994 geändert hat. Dabei wird zum einen untersucht, inwieweit auf die Frage nach der Trauerarbeit eingegangen wird, zum anderen, wie sich das literarische Polenbild darstellt. Die Untersuchung stützt sich auf psychologische, soziologische und anthropologische Erkenntnisse.
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Jolanta Mazurkiewicz-Sokolowska

Die Autorin greift die These des Hauptvertreters der Kognitiven Grammatik, Ronald Langackers über «die Bedeutung als Konzeptualisierung» auf. Die empirische Studie zeigt die Vielfalt und Verschiedenheit der Konzeptualisierungs- und Bedeutungsinhalte, die die ProbandInnen mit alltäglichen Ausdrücken verbinden und bietet einen Einblick in «die mentalen Welten» einzelner Menschen. Die introspektiv-intersubjektive Methode erlaubt es, die Domänen auszusondern, die im Laufe der Konzeptualisierungs- und Bedeutungsbildungsprozesse eröffneten mentalen Räume nachzuvollziehen sowie die repräsentationale und prozessuale Seite der Bedeutung mit zu beleuchten.