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  • Author or Editor: Karl-Heinz Leven x
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Philipp Rauh and Karl-Heinz Leven

Arbeit, Leistung und Gesundheit wurden im Nationalsozialismus ideologisch gefasst. E.W. Baader (1892-1962) setzte sich für eine fachliche Expansion und politische Aufwertung der Arbeitsmedizin ein. Er profitierte davon, dass renommierte Fachkollegen jüdischer Herkunft vertrieben wurden. Indem er seine klinisch-kasuistische Sichtweise gesundheitspolitisch und universitär zu verankern suchte, schloss er sich auf verschiedenen Handlungsfeldern der NS-Ideologie an, war in den Kriegsjahren als Sanitätsoffizier auch für die gesundheitlichen Verhältnisse in dem belgischen KZ Breendonk zuständig und ließ Menschenversuche an Zwangsarbeitern in Berlin durchführen. Die Studie wertet umfangreiches Archivmaterial aus und gelangt zu einer differenzierten Sicht auf Baader, der in den frühen Jahren der Bundesrepublik die prägende Kraft und das internationale Gesicht der deutschen Arbeitsmedizin werden sollte.
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Die Freiburger Medizinische Fakultät im Nationalsozialismus

Katalog einer Ausstellung des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität Freiburg

Hans-Georg Hofer and Karl-Heinz Leven

Der Katalog dokumentiert Texte und Bilder einer im Jahr 2002 im Klinikum und in der Universität Freiburg gezeigten Ausstellung. Diese wurde von Studierenden und Mitarbeitern des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität Freiburg erarbeitet. Behandelt werden 21 Themenkreise der Medizin im Nationalsozialismus am Beispiel der Medizinischen Fakultät. Das Spektrum der Themen reicht von den ideengeschichtlichen Grundlagen im späten 19. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit.
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Medizin und Nationalsozialismus

Die Freiburger Medizinische Fakultät und das Klinikum in der Weimarer Republik und im «Dritten Reich»

Bernd Grün, Hans-Georg Hofer and Karl-Heinz Leven

Die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 hatte auch für die Medizinische Fakultät der Universität Freiburg und das Klinikum weitreichende Folgen. So wurden entsprechend den antisemitischen Gesetzen des neuen Regimes jüdische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen sowie jüdische Studierende ausgegrenzt. Zugleich wurde im Zuge der Kriegsvorbereitungen der Lehrplan der Studierenden militarisiert. Die Politik des Dritten Reiches endete für das Freiburger Klinikum in der nahezu völligen Zerstörung der Anfang der 1930er Jahre mit großem Aufwand errichteten Bauten. Der Band zeigt an 20 ausgewählten Themenkreisen die komplexen Entwicklungen der Freiburger Universitätsmedizin im «Dritten Reich» und bettet sie in den zeitgeschichtlichen Kontext ein.
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Edited by Karl-Heinz Leven, Mariacarla Gadebusch Bondio, Hans-Georg Hofer and Livia Prüll

Die Reihe Medizingeschichte im Kontext veröffentlicht Studien, die Themen aus der Geschichte der Medizin und des Gesundheitswesens in wissenschafts- und kulturhistorischer Perspektive betrachten. Die Reihe versteht sich zugleich als Fortsetzung der von Ludwig Aschoff 1938/39 mit zwei Heften begründeten, von Eduard Seidler 1971-1994 mit 17 Bänden weitergeführten Freiburger Forschungen zur Medizingeschichte.