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«vmbringt mit starcken turnen, murn»

Ortsbefestigungen im Mittelalter

Olaf Wagener

Dieser Band vereint die Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung des Jahres 2009 zum Thema «Ortsbefestigungen im Mittelalter». Aus dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen soll ein Überblick über die Entstehung, Ausprägung und Gestaltung von Befestigungen mittelalterlicher Städte, Dörfer, Klöster und Grangien, aber auch zu Letzinen und Taboren gegeben werden. Der geographische Rahmen erstreckt sich über Mitteleuropa, Slowenien, Rumänien, Byzanz und den arabischen Raum. Die Beiträge bieten einen Querschnitt zu einem bislang nur wenig beachteten Thema des mittelalterlichen Befestigungswesens, da die bisherige Forschung sich hauptsächlich mit Burgen beschäftigt hat, andere Befestigungen aber weitgehend unbeachtet geblieben sind.
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Olaf Wagener

Die Tagungsbeiträge, die in diesem Band vereint sind, nähern sich der vermeintlichen Grauzone zwischen Antike und Mittelalter nicht nur interdisziplinär, sondern sowohl von der Antike als auch vom Mittelalter her an. Um dem betrachteten Phänomen in seiner Gesamtheit gerecht werden zu können, wurde bewusst der weitgefasste Begriff des «Ortes» gewählt, eine einengende Beschränkung auf «Stadt» oder «Burg» vermeidend, und auch eine «Kontinuität» sollte nicht suggeriert werden. Wie diese Beiträge zeigen, war es eben die Frage nach «Kontinuität», und weit wichtiger noch die Definition einer solchen, die für die weitere Forschung ein weites Betätigungsfeld lässt: Es wurde deutlich, dass «Kontinuität» nicht verstanden werden kann als ein alles umfassendes Phänomen, und oftmals auch nur durch ihr Nicht-Vorhandensein ins Zentrum der Überlegungen rückt.
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Symbole der Macht?

Aspekte mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Architektur

Series:

Edited by Olaf Wagener

Burgen gelten gemeinhin als Symbole der Macht – aber hält diese Annahme einer wissenschaftlichen Untersuchung stand? Im Rahmen einer Tagung in Oberfell an der Mosel im November 2011 wurde diese Frage thematisiert. Eine Vielzahl von Vorträgen aus verschiedenen Disziplinen beleuchtete unterschiedliche architektonische Objekte aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Bewusst wurde die Burg nicht als singuläres Bauwerk behandelt, sondern in den Kontext herrschaftlicher Architektur im Allgemeinen zurückgeholt. Daher wurden in den Beiträgen Burgen, Sakralbauten, Zeughäuser, Brücken oder auch Rathäuser behandelt, und dabei immer in den Kontext von Landschaft und Gesellschaft eingebettet. Der zeitliche Rahmen erstreckte sich vom hohen Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit, um so auch den Wandel nicht nur der architektonischen Formen, sondern auch ihrer Wahrnehmung aufzeigen zu können.
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«...wurfen hin in steine/grôze und niht kleine...»

Belagerungen und Belagerungsanlagen im Mittelalter

Olaf Wagener and Heiko Laß

Der Tagungsband vereint die Beiträge einer 2005 in Oberfell an der Mosel stattgefundenen Tagung des Marburger Arbeitskreises für europäische Burgenforschung. Autoren verschiedener Fachdisziplinen untersuchen umfassend das Phänomen der Burg im Krieg. Belagerungen, Belagerungsburgen sowie Belagerungsmaschinen, technische Innovation und psychologische Kriegsführung kommen gleichermaßen zur Sprache. Gerade den Burgen und Schanzen wird breiter Raum eingeräumt. Abhängig von ihrer Funktion konnten sie direkt zum Beschuss der belagerten Burg in Sichtweite liegen, aber auch als Rückzugsort der Belagerer dienen und sich in weiterer Entfernung erheben. Abhängig vom Stand der Waffenentwicklung wandelten sich dabei Lage und Architektur. Doch auch das Schicksal der beteiligten Menschen kommt nicht zu kurz.
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Der Deutsche Krieg von 1866

Die Feldpostbriefe des Soldaten Louis Ernst

Series:

Edited by Ludwig Burwitz, Armin Nassauer and Olaf Wagener

Der Band legt eine Edition der Briefe vor, die der Soldat Louis Ernst aus dem preußisch-österreichischen Feldzug in Böhmen 1866 in die Heimat geschrieben hat. Ergänzend finden sich eine Auswertung der Briefe sowie eine Biographie des späteren Siegener Reichstagsabgeordneten Louis Ernst.
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Olaf Wagener, Heiko Laß, Thomas Kühtreiber and Peter Dinzelbacher

Nur wer das mentalitätsgeschichtliche Phänomen Burg erforscht und verstanden hat, kann auch erklären, wie das Bild der Burg entstanden ist und vor allem, warum die Bauten ihr spezifisches Aussehen erhielten. Und nur so kann auch die scheinbare Diskrepanz von ehemals tatsächlich gebauten Burgen und dem Bild, das von der Burg vorherrscht, begriffen werden.
Die Beiträge dieser Tagung, die im September 2007 in Werfen in Salzburg stattfand, wenden sich dem Bild der Burg vor 1500 zu. Es ging um die Fragen, mit welchen Konnotationen Burgen in der Literatur der Epoche aufscheinen, für welche religiösen und profanen Allegorien das Bild der Burg herangezogen wurde, inwieweit Abbildungen und Beschreibungen in einer eigenen Tradition standen bzw. inwieweit es zu einer Wechselwirkung zwischen der «Burg im Kopf» und der materiellen Repräsentation im Burgenbau kam.