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  • Author or Editor: Semirah Heilingsetzer x
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Thage

Malerei zwischen Konvention und Avantgarde

Semirah Heilingsetzer

Das umfangreiche künstlerische Werk von Erich Thage (1939-1967) entstand in nur wenigen Jahren und spiegelt die intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Strömungen der 1950er/60er Jahre wider. Die Suche nach neuen Lösungen führt Thage schließlich zu einem markanten, eigenständigen Stil, der im Kontext der Wiener Avantgarde zu sehen ist.
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Erna Frank – Satiren zur herrschenden Moral

Malerei – Plastik – Zeichnung - 1965-2005

Semirah Heilingsetzer

Das Werk der Künstlerin Erna Frank wird in den Texten von Peter Gorsen, Semirah Heilingsetzer und Dieter Schrage erstmals in einem kunsthistorischen Kontext analysiert und in einem umfangreichen Bildteil präsentiert sowie zu zeitgenössischen Tendenzen in Beziehung gesetzt. In Franks Werken werden sozial- und gesellschaftskritische Anliegen deutlich, die zeitweise humoristische Züge tragen. Die bisweilen grotesk und satirisch anmutenden Protagonisten in ihren Werken stehen in einem Nahverhältnis zum sozialkritischen Verismus der 1920er Jahre von Grosz und Dix. «Unter dem Stichwort ‘Kritischer Realismus’ postuliert Frank einen Künstler, der ein ‘hinterfragendes und skeptisches Verhältnis zum Bestehenden’ herstellt. Durch Humor, Spott, groteske, karikierende, deformierende Darstellungsformen sollen die Dinge ‘als veränderbare soziale Größen’ gezeigt werden.» (Zitat Peter Gorsen)
Die Menschen in Franks Werken – geprägt mitunter von Einsamkeit und Orientierungslosigkeit in der Großstadt – werden von einem spezifischen Wiener Lokalkolorit untermalt.
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Die Galerie «Zum Roten Apfel» 1959-1965

Künstlerpositionen der 60er Jahre in Wien

Semirah Heilingsetzer

Die Galerie «Zum Roten Apfel» in Wien wurde 1959 von den beiden Künstlern Richard Pechoc und Walter Malli gegründet und bestand bis zum Jahr 1965. Das Motto lautete: «uns von vereinen, akademien, parteien, etc. distanzierend, werden wir, unabhängig von religiösen vorurteilen, geschäftlichen spekulationen und gesellschaftlichen sitten, eine ausstellungstätigkeit entfalten, die das werk ganz junger künstler zeigen soll.» (W. Malli). Gezeigt wurde ein breitgefächertes Spektrum diverser stilistischer Strömungen, die mitunter außerhalb der vorherrschenden Stilrichtungen des «Informel» und der «Wiener Schule des Phantastischen Realismus» lagen. Zudem diente die Galerie als Forum für Jazzmusik. Die von Graz aufgenommenen Impulse setzten sich in den «Sessions» der künstlerischen Kerngruppe der Galerie fort, aus denen 1966 die «Masters of Unorthodox Jazz» hervorgingen. Ein weiterer Ausblick auf die zweite Hälfte der 60er Jahre vervollständigt den Überblick auf ein Jahrzehnt Wiener Kunstgeschehens.
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Drago Julius Prelog

Eine gemalte Biographie

Semirah Heilingsetzer

56 Hommage-Bilder stehen für eine Zeitspanne von 56 Jahren – beginnend 1959, mit der ersten Ausstellung in der legendären Galerie «Zum Roten Apfel» bis zum Jahr 2014. Begleitet von vielfältigen Bildbeispielen stellt sich chronologisch geordnet ein abwechslungsreiches Künstlerleben dar, gewährt einen uneingeschränkten Blick auf Höhen und Tiefen, auf Zuversicht und Zweifel, auf Versagen und Gelingen.
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Margret Kohler-Heilingsetzer and Semirah Heilingsetzer

Das Symposium «Maria Biljan-Bilger und Kunst im öffentlichen Raum», das begleitend zur Ausstellung im Jänner 2013 im Künstlerhaus Wien abgehalten wurde, sollte an die Künstlerin erinnern, die nach 1945 in der Wiener Kulturlandschaft als Mitbegründerin des Art Club und durch ihre zahlreichen öffentlichen Aufträge eine bedeutende Rolle spielte und früh international vertreten war. Die Künstlerin Margret Kohler-Heilingsetzer, Initiatorin der Ausstellung und des Symposiums und die Kunsthistorikerin Semirah Heilingsetzer hielten die Beiträge der Zeitzeugen mit zahlreichen Abbildungen in dieser Publikation fest, ergänzt durch eine Dokumentation der Ausstellung. Die Vortragenden Alice Reininger, Bernhard Denscher, Marianne Enigl, Martin Rauch, Elfriede Bruckmeier, Oliver Österreicher, Anton Schweighofer, Friedrich Kurrent und Friedrich Achleitner sowie Carl Aigner als Redner zur Ausstellung beleuchteten das Schaffen der Künstlerin und Kunst im öffentlichen Raum aus verschiedenen Gesichtspunkten.
«Maria Biljan-Bilger konnte aus der Kenntnis vieler Kulturen arbeiten, denen sie sich vorurteilslos öffnete. Damit kann sie auch nicht vergessen werden. Darin liegt die Lebendigkeit ihres unerschöpflichen Werkes begründet.» (Friedrich Achleitner)