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  • Author or Editor: Siegrid Schmidt x
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Translation und Transgression

Interkulturelle Aspekte der Übersetzung(swissenschaft)- Redaktion: Michaela Auer

E.W.B. Hess-Lüttich, Ulrich Müller, Siegrid Schmidt and Klaus Zelewitz

Der Titel des Bandes – Translation und Transgression – ist zugleich Programm. Er verbindet die Darstellung von Formen und Verfahren, Problemen und Chancen der Übersetzung mit Antworten auf die Frage, wie Übersetzen und Dolmetschen dafür fruchtbar gemacht werden kann, Differenzen zwischen Kulturen zu erkennen, zu verstehen, zu verringern, zu überbrücken. Das Buch versammelt Beiträge namhafter Germanisten aus aller Welt sowohl zur alltags- und berufspraktischen Übersetzung als auch zur fachlichen und literarischen Translation anhand von Beispielen mit Bezug auf zahlreiche Sprachenpaare, jeweils verstanden als Praxis transkulturellen Handelns von Kulturmittlern. Es handelt sich dabei um die translationswissenschaftlichen Ergebnisse eines von der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik und der Universität Vilnius gemeinsam durchgeführten Kongresses in Litauen.
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Differenzen?

Interkulturelle Probleme und Möglichkeiten in Sprache, Literatur und Kultur- Redaktion: Michaela Auer

E.W.B. Hess-Lüttich, Ulrich Müller, Siegrid Schmidt and Klaus Zelewitz

Unter dem Eindruck jüngster weltpolitischer Entwicklungen problematisiert der Band kulturelle ‘Differenz’ als Thema der aktuellen Interkulturalitätsforschung. Die Betonung der ‘Unterschiede’ als die ‘andere Seite’ der Globalisierung gilt es in ihren Ursachen zu verstehen und in ihren Ausprägungen zu erforschen. Die Differenzen liegen in eben diesen Ausprägungen, die sie für alle übrigen zu etwas Anderem macht. Aktive Toleranz heißt, dies Andere im Bewußtsein der Unterschiede zu verstehen und sich damit des Eigenen neu zu vergewissern, um von der Diagnose des (potentiellen) kulturellen Konflikts (‘cultural clash’, ‘clash of civilisations’) Wege zum Programm des ‘interkulturellen Dialogs’ (Kofi Annan) zu suchen. In ihm wird interkulturelle Differenz nicht zum Impuls zur Markierung von Grenzen, sondern ‘nimmt ihnen das Trennende’ (Richard v. Weizsäcker). Sie objektiviert sich in Texten und Zeichenensembles, denen die Aufmerksamkeit der Autoren, international tätiger Germanisten vor allem, im Blick auf die Vielfalt ihrer sprachlichen und ästhetischen Manifestationsformen gilt.
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Kommunikation und Konflikt

Kulturkonzepte der interkulturellen Germanistik- Redaktion: Tobias Keller und Urs Wartenweiler

E.W.B. Hess-Lüttich, Ulrich Müller, Siegrid Schmidt and Klaus Zelewitz

Interkulturelles Denken basiert auf Kulturkonzepten der jeweils daran Beteiligten. Im Verhältnis, welches die Räume und individuellen Ausprägungen der einzelnen Kulturen zueinander herausbilden, formen sich verschiedene Kombinationen von Kommunikation und Konflikt: Dabei stehen auf der einen Seite die Möglichkeiten, ja Notwendigkeiten von Kommunikation und Dialog, auf der anderen Seite die Realität von oft starken Konflikten bzw. Konfliktpotentialen, durch unterschiedliche Ausgangspositionen verursacht oder ausgelöst und daher divergierenden Interessen. In der Sprache und in der mit den Mitteln der Sprache gestalteten Literatur (im weitesten Sinn) findet dieser Befund auf die unterschiedlichste Weise seinen Niederschlag. Dies betrifft auch und erst recht den wissenschaftlichen Umgang damit, also jede interkulturell motivierte Interpretation.