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Stephan von Stepski-Doliwa

In der Platonischen Philosophie lassen sich, neben der Naturphilosophie, drei Hauptgebiete unterscheiden: Die Ontologie, die Ethik und die Erkenntnistheorie. Die vorliegende Untersuchung weist auf, dass diese nicht drei voneinander getrennte Themen im Denken Platons darstellen, sondern aufs engste miteinander verbunden sind. So kann die Ethik nicht ohne Ontologie, die Ontologie nicht ohne Erkenntnistheorie und die Erkenntnistheorie nicht ohne Ethik verstanden werden. Der letzte, alles begründende Grund im umfassenden philosophischen System Platons ist das Agathon, das letzte Gute bzw. das Eins des Parmenides.< Anhand der Interpretation des Dialogs Parmenides zeigt sich, dass Platon nicht nur die Notwendigkeit der Erkenntnis des letzten Grundes immer wieder betonte, sondern dass er diese letzte Erkenntnis selbst geleistet hat und den Weg dahin deutlich weist.
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Stephan von Stepski-Doliwa

Die Körpertherapie erfährt heute eine starke Verbreitung, da sie durch das Einbeziehen des Körpers in den Behandlungsprozeß der Therapie eine ganz neue und sehr wichtige Dimension hinzufügt. Die verschiedenen körpertherapeutischen Richtungen unterscheiden sich besonders in dem Maß, wie sehr bzw. wie wenig sie den therapeutischen Prozeß psychoanalytisch aufarbeiten.
Die vorliegende Untersuchung legt dar, wie entscheidend in vielen Fällen die Anwendung der analytischen Mittel ist, und weist auf, dass Körpertherapie und Psychoanalyse nicht als gegensätzliche Ansätze zu betrachten sind, sondern eine ideale Ergänzung darstellen.