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Einkommensverwendung im Familienlebenszyklus

Methodische und empirische Untersuchung für die Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Erwerbstätigkeit der Familienmitglieder

Universität Münster

Die Verwendung des Familieneinkommens wird wesentlich durch die Position der Familie innerhalb ihres Lebenszyklus zwischen der Heirat der Ehepartner und dem Tod eines Ehepartners bestimmt. Dieser Zusammenhang wird anhand der überwiegend in der amerikanischen Literatur gefundenen Erkenntnisse für die Bundesrepublik Deutschland überprüft. Dabei werden unterschiedliche Familienlebenszykluskonzepte auf ihren Erklärungsgehalt bezüglich unterschiedlicher Ausgabenstrukturen der Familien verglichen. Gegenüber der amerikanischen Vorgehensweise wird das Konzept durch die Einbeziehung der Erwerbstätigkeit der Familienmitglieder erweitert. Der Nachweis wird empirisch mit den Verfahren der statischen, komparativ-statischen und dynamischen Analyse anhand von unterschiedlichen Mikrodatensätzen mit Hilfe der multivariaten Diskriminanzanalyse durchgeführt.
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Universität Münster

Jeder Staatstyp produziert Argumente, die seine Überlegenheit gegenüber konkurrierenden Staatstypen dokumentieren sollen. So auch der «real existierende» sozialistische Staat. Die vorliegende Arbeit unterzieht diese Argumente einer kritischen Prüfung und versucht dabei, neue Gesichtspunkte in die Diskussion einzuführen.
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Erziehung zur Sittlichkeit

Zum Verhältnis von praktischer Philosophie und Pädagogik bei Jean-Jacques Rousseau und Immanuel Kant

Universität Münster

Jean-Jacques Rousseau und Immanuel Kant stehen mit ihren pädagogischen Reflexionen für den Ausgangspunkt einer eigenständigen pädagogischen Fragestellung innerhalb des neuzeitlich, abendländischen Erziehungsdenkens. Gleichwohl sind bei beiden Autoren Pädagogik und praktische Philosophie miteinander vermittelt und aufeinander bezogen. Im Sinne der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik wird dieses Spannungsverhältnis thematisiert und auf seine Bedeutung für das Verständnis der Erziehungsstruktur hin befragt. Leitmotiv der Untersuchung ist die Suche nach Merkmalen der «Eigenstruktur von Erziehung» (Herwig Blankertz).
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Universität Münster

Anhand von Reiseberichten, die Jonathan Swift nachweislich gelesen hat oder die ihm zugänglich waren, belegt die vorliegende Arbeit den Einfluss der authentischen Reiseliteratur vor 1726 auf Entstehung und Eigenart von Gulliver's Travels. Dabei dienen die Informationen der Reiseliteratur nicht allein als Kolorit. Swift treibt vielmehr ein intelligentes Verwirrspiel, durch das sein Leser in eine ambivalente Haltung gegenüber dem Text versetzt wurde. Die Rekonstruktion des generischen Erwartungshorizonts bezeugt, dass es dem Leser schwer gefallen sein muss, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Zwerge und Riesen, affenähnliche Wilde, sprechende Pferde sowie seltsame Bräuche anderer Kulturen fanden sich in zahllosen authentischen Reiseberichten der Zeit. So betrachtet sind die Travels nicht nur beissende Satire, sondern auch intendierter Leserbetrug, also eine «Reiselüge».
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Rationalität contra Finalität

Spinozas Anthropomorphismuskritik als Element seiner Methodenlehre

Universität Münster

Spinozas «Ethik» enthält neben ihrer axiomatischen Grundlegung einer rationalen Theologie die Kritik anthropomorphistischer, besonders teleologischer Gottesvorstellungen. Diese Auseinandersetzung wird mit Hilfe der «Abhandlung über die Verbesserung des Verstandes» als der Versuch Spinozas gedeutet, die Leistungsfähigkeit seiner Metaphysik für die menschliche Suche nach Orientierung zu demonstrieren. Eine darauf gegründete pragmatische Argumentation ergänzt die apodiktischen Lehrsätze der «Ethik» und wendet sich an den in «Vorurteilen» befangenen Zweifelnden.
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Quantifizierung nichttarifärer Handelshemmnisse

Theoretische Grundlagen und empirische Analyse für die Sektoren Textilien und Bekleidung der Bundesrepublik Deutschland

Universität Münster

Der Aussenhandel der Bundesrepublik Deutschland mit Textilien und Bekleidung unterliegt den Beschränkungen des Welttextilabkommens (WTA), das geprägt ist durch eine regional und gütermässig differenzierte Anwendung von Mengenbeschränkungen. In dieser Arbeit wird ein Ansatz zur Quantifizierung der Wirkungen dieses Protektionssystems entwickelt. Das Konzept der Zolläquivalente wird zum Konzept des importmengenäquivalenten Zollsystems erweitert. Auf dieser Grundlage lässt sich auch die Entwicklung der Import-, Produktions- und Konsumeffekte der Protektion ermitteln. Die dazu benötigten Importelastizitäten werden in einem Simultanmodell geschätzt, das die Existenz von Mengenbeschränkungen berücksichtigt. Die Auswirkungen der Protektion werden für die sensiblen Warengruppen des WTA quantifiziert.
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Universität Münster

Seit einigen Jahren finden sich im handelsbetrieblichen Schrifttum eine Vielzahl von Beiträgen zum Thema Warenwirtschaftssysteme, in denen die Warenwirtschaft als ein zentraler Bereich für die weitere Entwicklung der Handelsbetriebe angesehen wird. Es konnte jedoch bis heute kein Konsens darüber erzielt werden, was unter einem Warenwirtschaftssystem zu verstehen ist. In der vorliegenden Arbeit wird die Struktur der Warenwirtschaftssysteme herausgearbeitet, um eine Basis für die zukünftige Diskussion zu schaffen und eine klare Einordnung der bisherigen Publikationen zu erlauben. Weiterhin werden die aktuellen Problembereiche aufgezeigt sowie das Warenwirtschafts-Controlling als Lösungsansatz vorgestellt und anhand eines ausgewählten Aufgabenkomplexes vertiefend behandelt.
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Universität Münster

Die Bundesrepublik Deutschland ist mit der übrigen Welt ökonomisch stark verflochten. Daher stellt sich die Frage, wie stark ihre Auslandsabhängigkeit ist und inwieweit sie sich von der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung abkoppeln kann. Um diese Problemkreise innerhalb eines ökonometrischen gesamtwirtschaftlichen Modells bearbeiten zu können, wird hiermit eine empirische Untersuchung zu den Bestimmungsgründen von Zahlungsbilanz und Wechselkursen vorgelegt. Der Verfasser diskutiert die dafür vorliegenden theoretischen Grundlagen und ergänzt sie teilweise. Aufbauend auf diesen Überlegungen werden Regressionsansätze spezifiziert und geschätzt. Die jeweils «beste» Verhaltenshypothese wird in das Modell übernommen.
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Zeitkostenminimale Einsatz- und Leersteuerungsverfahren in Mehraufzugsystemen

Eine Simulationsstudie zur Anwendung von Standortoptimierungsmodellen in mobilen Bedienungssystemen

Universität Münster

Unter Berücksichtigung der in Mehraufzugsystemen ablaufenden Bedienungsprozesse werden Strategien zur Aufzugeinsatz- und Aufzugleersteuerung entwickelt. Mit Hilfe eines Simulationsmodells werden die Konsequenzen der entwickelten Strategien für die Warte- und Bedienungszeiten der Kunden, die gefahrenen Stockwerkabstände der Aufzüge sowie für verschiedene Kennwerte der Systemauslastung untersucht. Besonderes Gewicht wird auf die Auswirkungen verschiedener Regeln zur räumlichen Verteilung verfügbarer Aufzüge gelegt. Dabei kommt dem Multiplen Median-Standortkonzept in verschiedenen Erweiterungen und Modifikationen eine herausragende Bedeutung zu.
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Verkündigung zwischen Tradition und Interaktion

Praktisch-theologische Studien zur Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn

Universität Münster

Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) findet in der kirchlichen Praxis zunehmend mehr Verwendung. Dagegen nimmt sich deren theo- retische Reflexion eher spärlich aus. Ausgehend von einem hand- lungstheoretischen Verständnis praktischer Theologie wird der Versuch unternommen, die Grundidee von TZI - das Wechselspiel von Thema und Interaktion - als ein Modell der Tradierung von Christen- tum zu rekonstruieren. Von hier aus lässt sich Verkündigung als eine Weise symbol- und themenzentrierter Interaktion begreifen, welche abzielt auf eine Vermittlung von Offenbarung und Erfahrung, wie sie für den Ursprung christlichen Glaubens konstitutiv ist.