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Land ist unser Leben

Galiläische Dörfer im Nahostkonflikt

Universität Münster

Auf der Basis einer langjährigen teilnehmenden Beobachtung und umfassender soziographischer Analysen von drei palästinensischen Dörfern in Galiläa/Israel ( c Ibillīn-Mi c ilyā-Al-Ğiš) stellt die vorliegende Studie die konfessionelle und sozialstrukturelle Komplexität dieser Dörfer dar. Sie verdeutlicht die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Probleme der palästinensisch-arabischen Minorität in Israel. Die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Arabern und Juden können nicht als zufälliges Ergebnis einer historischen Entwicklung betrachtet werden, sondern sind durch eine strukturelle Ungleichheit bedingt. Die Dorstudien sind auf die Analyse von Konflikten und Konfliktverhalten angelegt, wobei die Landfrage den wesentlichen Bezugspunkt für interne und externe Konflikte darstellt. Aufgrund der hier vorgenommenen Analyse der israelischen Siedlungspolitik anhand von Landkonfiskationen kann diese Studie als ein exemplarisches Dokument zum Verständnis des israelisch-arabischen Konflikts betrachtet werden. Neben der Nachzeichnung der Konflikte in den Dörfern und mit israelischen Institutionen wird die erstaunliche Versöhnungsbereitschaft der grossen Mehrheit der Befragten dokumentiert und ein Appell zur Mitverantwortung zum Ausdruck gebracht.
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Universität Münster

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Quantifizierung nichttarifärer Handelshemmnisse

Theoretische Grundlagen und empirische Analyse für die Sektoren Textilien und Bekleidung der Bundesrepublik Deutschland

Universität Münster

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Einkommensverwendung im Familienlebenszyklus

Methodische und empirische Untersuchung für die Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Erwerbstätigkeit der Familienmitglieder

Universität Münster

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Erziehung zur Sittlichkeit

Zum Verhältnis von praktischer Philosophie und Pädagogik bei Jean-Jacques Rousseau und Immanuel Kant

Universität Münster

Jean-Jacques Rousseau und Immanuel Kant stehen mit ihren pädagogischen Reflexionen für den Ausgangspunkt einer eigenständigen pädagogischen Fragestellung innerhalb des neuzeitlich, abendländischen Erziehungsdenkens. Gleichwohl sind bei beiden Autoren Pädagogik und praktische Philosophie miteinander vermittelt und aufeinander bezogen. Im Sinne der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik wird dieses Spannungsverhältnis thematisiert und auf seine Bedeutung für das Verständnis der Erziehungsstruktur hin befragt. Leitmotiv der Untersuchung ist die Suche nach Merkmalen der «Eigenstruktur von Erziehung» (Herwig Blankertz).
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Verkündigung zwischen Tradition und Interaktion

Praktisch-theologische Studien zur Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn

Universität Münster

Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) findet in der kirchlichen Praxis zunehmend mehr Verwendung. Dagegen nimmt sich deren theo- retische Reflexion eher spärlich aus. Ausgehend von einem hand- lungstheoretischen Verständnis praktischer Theologie wird der Versuch unternommen, die Grundidee von TZI - das Wechselspiel von Thema und Interaktion - als ein Modell der Tradierung von Christen- tum zu rekonstruieren. Von hier aus lässt sich Verkündigung als eine Weise symbol- und themenzentrierter Interaktion begreifen, welche abzielt auf eine Vermittlung von Offenbarung und Erfahrung, wie sie für den Ursprung christlichen Glaubens konstitutiv ist.
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Rationalität contra Finalität

Spinozas Anthropomorphismuskritik als Element seiner Methodenlehre

Universität Münster

Spinozas «Ethik» enthält neben ihrer axiomatischen Grundlegung einer rationalen Theologie die Kritik anthropomorphistischer, besonders teleologischer Gottesvorstellungen. Diese Auseinandersetzung wird mit Hilfe der «Abhandlung über die Verbesserung des Verstandes» als der Versuch Spinozas gedeutet, die Leistungsfähigkeit seiner Metaphysik für die menschliche Suche nach Orientierung zu demonstrieren. Eine darauf gegründete pragmatische Argumentation ergänzt die apodiktischen Lehrsätze der «Ethik» und wendet sich an den in «Vorurteilen» befangenen Zweifelnden.
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Anhand von Reiseberichten, die Jonathan Swift nachweislich gelesen hat oder die ihm zugänglich waren, belegt die vorliegende Arbeit den Einfluss der authentischen Reiseliteratur vor 1726 auf Entstehung und Eigenart von Gulliver's Travels. Dabei dienen die Informationen der Reiseliteratur nicht allein als Kolorit. Swift treibt vielmehr ein intelligentes Verwirrspiel, durch das sein Leser in eine ambivalente Haltung gegenüber dem Text versetzt wurde. Die Rekonstruktion des generischen Erwartungshorizonts bezeugt, dass es dem Leser schwer gefallen sein muss, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Zwerge und Riesen, affenähnliche Wilde, sprechende Pferde sowie seltsame Bräuche anderer Kulturen fanden sich in zahllosen authentischen Reiseberichten der Zeit. So betrachtet sind die Travels nicht nur beissende Satire, sondern auch intendierter Leserbetrug, also eine «Reiselüge».
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Universität Münster

Die Bundesrepublik Deutschland ist mit der übrigen Welt ökonomisch stark verflochten. Daher stellt sich die Frage, wie stark ihre Auslandsabhängigkeit ist und inwieweit sie sich von der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung abkoppeln kann. Um diese Problemkreise innerhalb eines ökonometrischen gesamtwirtschaftlichen Modells bearbeiten zu können, wird hiermit eine empirische Untersuchung zu den Bestimmungsgründen von Zahlungsbilanz und Wechselkursen vorgelegt. Der Verfasser diskutiert die dafür vorliegenden theoretischen Grundlagen und ergänzt sie teilweise. Aufbauend auf diesen Überlegungen werden Regressionsansätze spezifiziert und geschätzt. Die jeweils «beste» Verhaltenshypothese wird in das Modell übernommen.
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Zeitkostenminimale Einsatz- und Leersteuerungsverfahren in Mehraufzugsystemen

Eine Simulationsstudie zur Anwendung von Standortoptimierungsmodellen in mobilen Bedienungssystemen

Universität Münster

Unter Berücksichtigung der in Mehraufzugsystemen ablaufenden Bedienungsprozesse werden Strategien zur Aufzugeinsatz- und Aufzugleersteuerung entwickelt. Mit Hilfe eines Simulationsmodells werden die Konsequenzen der entwickelten Strategien für die Warte- und Bedienungszeiten der Kunden, die gefahrenen Stockwerkabstände der Aufzüge sowie für verschiedene Kennwerte der Systemauslastung untersucht. Besonderes Gewicht wird auf die Auswirkungen verschiedener Regeln zur räumlichen Verteilung verfügbarer Aufzüge gelegt. Dabei kommt dem Multiplen Median-Standortkonzept in verschiedenen Erweiterungen und Modifikationen eine herausragende Bedeutung zu.