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Das Seyn entwerfen

Die negative Metaphysik Martin Heideggers

Volker Caysa

Gegenstand der vorliegenden Studie ist die Untersuchung des Heideggerschen Seinsbegriffes zwischen 1934 und 1944. Besonderes Augenmerk wird auf die Analyse seiner Hölderlininterpretation und der «Beiträge zur Philosophie (Vom Ereignis)» gelegt. In Heideggers Begriff des Seyns wird ein Sein thematisiert, das die Begriffe der traditionellen Metaphysik und Ontologie überwindet. In seiner negativen Metaphysik kommt ein Sein zur Sprache, das einer Hermeneutik der Natur einen neuen Sinnhorizont gibt.
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Volker Caysa

Im Anschluss an Martin Heidegger, Ernst Bloch, Karl Bühler und Pirmin Stekeler thematisiert der Band eine neue Philosophie der Praxis, die die Heideggersch-Blochsche Existenzialanalyse der Stimmungen mit einer empraktischen Handlungs- und Wissenstheorie verknüpft. Das Empraktische steht gegen die Zivilisationskrankheit der Hyperreflexivität. Wir leiden nicht an einem Übermaß von Selbstbewusstsein, sondern am Übermaß von Reflexivität. Die maßlose Rationalisierung aller Lebensbereiche löst nicht unsere Lebensprobleme, sondern schafft erst neue. Das Empraktische ist das vortheoretische Zurechtkommen in der Welt und ist gekennzeichnet durch eine begriffslose Präzision, durch die wir erfolgreich leben. Eine Philosophie des Empraktischen versucht, eine Theorie zu entwerfen für etwas, was auch ohne Theorie funktioniert.
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Auf der Suche nach dem Citoyen

Konzepte der Citoyenität

Volker Caysa

Mit der historischen Wende im Herbst 1989 war auch die heroische Illusion verbunden, daß nun endlich in Deutschland die Epoche des sich selbst bestimmenden Citoyen, der das Fundament einer demokratischen Zivilgesellschaft ist, angebrochen sei. Diese kurze Zeit der Utopie ist längst vorbei; sie ist Geschichte und scheint keine Zukunft zu haben. Aber das «Ende der Utopie» muß nicht das Ende aller Utopien sein - auch nicht der des Citoyen. Dieser Band will daher an Utopien der Citoyenität erinnern, die mittlerweile vergessen sind. Er will zudem dazu beitragen, daß sie in all ihrer Mannigfaltigkeit wieder diskutiert und unter aktuellen Problemstellungen rezipiert werden. Deshalb hat er Konzepte der Citoyenität nicht nur als philosophiehistorisches Problem, sondern auch als aktuelles Problem in verschiedenen Ländern zum Gegenstand.
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Kultur – Nation – Europa

Nationalkulturelle Identitäten auf einem imaginären Kontinent

Volker Caysa, Bartlomiej Kozera and Justus H. Ulbricht

Die kulturelle Offenheit Europas ist wesentlich begründet in der aufgeklärten Offenheit der Erinnerung seiner vielfältigen geschichtlichen Wurzeln und in der Fähigkeit, sich auf dem Grund dieser Erinnerungsmacht zur Zukunft zu entschließen. Zur Zukunft sich zu entschließen aber bedeutet, die erinnerten, nationalen und regionalen kulturellen Wurzeln als Erbe und als Modernisierungspotenzial der Gegenwart zu nutzen. Europa brauchte und braucht das Verständnis seiner ursprünglichen und sich wandelnden Identität, will es sich nicht seine eigenen Wurzeln abschneiden und um Zukunftsmöglichkeiten bringen. Die in diesem Band versammelten philosophischen, soziologischen, politologischen und historischen Beiträge reflektieren die mit der Osterweiterung der Europäischen Union verbundenen unabgegoltenen Ideen und Visionen, aber auch die sie begleitenden Desillusionierungen, Verwerfungen und Gefahren unter besonderer Berücksichtigung der deutsch-polnischen Verhältnisse.