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Wissen und Überzeugungen von Deutschlehrkräften

Aktuelle Befunde in der deutschdidaktischen Professionsforschung

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Edited By Frederike Schmidt and Kirsten Schindler

In der Deutschdidaktik sind Untersuchungen zu Wissen und Überzeugungen von Lehrkräften mittlerweile ein prominenter Gegenstand. Trotz des deutlich gewachsenen Interesses an der Erforschung von Lehrerprofessionalität ist bislang noch wenig konturiert, wie die etablierten Konstrukte «Wissen» und «Überzeugungen» fachdidaktisch zu profilieren sind. Zugleich besteht Klärungsbedarf, wie die Geltung dieser (potenziell) handlungsrelevanten Konstrukte im unterrichtlichen Handeln einzuordnen ist. Der vorliegende Band stellt diese notwendig zu führenden Diskussionen zur fachspezifischen Konzeptualisierung ins Zentrum. Vor dem Hintergrund aktueller, oftmals empirischer Projekte gehen die Autor*innen der Frage nach, welche Konturen und Herausforderungen in der Erforschung von fachlichem und fachdidaktischem Wissen und fachspezifischen Überzeugungen von Deutschlehrkräften auszumachen sind.

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Was soll und was nicht sein darf! Orientierungen von Lehrenden zur Bilderbuchauswahl: Alexandra Ritter, Michael Ritter

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Alexandra Ritter, Michael Ritter

Abstract: For several years the literary genre of picture books has been experiencing a major change from being a primarily pedagogical to being an ambitious multimodal medium. In the course of an empirical qualitative case study the article explores reasons and explanations of teachers when choosing picture books. Excerpts of interviews and a collegial group discussion are reconstructed. With the analysis of the discursive patterns of argument orientations, which lead the way for pedagogical and didactical assessments of picture books, shall be identified.

also das fand ich ziemlich einfach strukturiert und simpel gehalten heißt es war recht äh übersichtlich von den bildern her es kam immer die gleiche strukTUR (.) […] der bär sucht ja seinen hut ja […] dann trifft er auf verschiedene tiere das kennt man ja […] auch aus anderen bilderbüchern ja dass diese struktur dass es ein haupttier gibt und dann mehrere andere tiere getroffen werden […] das is ein schönes buch (Pr. A, Z. 33–52)1

Am Anfang steht die Äußerung einer Lehrerin zu dem Bilderbuch „Wo ist mein Hut“ (2012), für das Jon Klassen 2013 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten hat. Die Lehrerin war gebeten worden, das Bilderbuch zu lesen und einen ersten Lektüreeindruck zu formulieren.

In dieser Einschätzung der Lehrerin Frau A wird ein klarer Referenzrahmen für die Bewertung des Bilderbuches sichtbar. Das Bilderbuch wird als „ziemlich einfach strukturiert“, „simpel gehalten (recht übersichtlich von den Bildern her)...

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