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Der neue Begleitband zum Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen

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Edited By Karin Vogt and Jürgen Quetz

Im Jahr 2001 erschien der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen (GeR) und hat national und international eine erhebliche Wirkung für das Lehren, Lernen und Beurteilen von Fremdsprachen entfaltet. Im Jahr 2018 (Endfassung 2020, deutsche Übersetzung 2020) erschien der Begleitband zum GeR mit neuen Skalen und Beispieldeskriptoren, der auch eine konzeptionelle Erweiterung darstellt. Die Beitragenden des Sammelbandes diskutieren und illustrieren die zentralen Aspekte des Begleitbandes mit einem Fokus auf dem deutschen Kontext und zeigen Umsetzungsmöglichkeiten für den Fremdsprachenunterricht auf.

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Plurikulturelle Kompetenz im schulischen Fremdsprachenunterricht: Christiane Fäcke

Christiane Fäcke

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Abstract: Nachdem Plurikulturalität und interkulturelle Kompetenzen im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR) (Europarat 2001) kaum eine Rolle gespielt haben, wird plurilinguale und plurikulturelle Kompetenz im Begleitband zum GeR (Europarat 2020) nun umso mehr ausdifferenziert, d. h. mit jeweils drei Skalen im Unterkapitel „Mediation von Kommunikation“ und im Kapitel „Plurilinguale und plurikulturelle Kompetenz“. Der Fokus der Deskriptoren liegt auf konkreten Umsetzungen plurikultureller Kompetenzen in Kommunikationssituationen, so dass Dimensionen des savoir-faire im Vordergrund stehen, Wissen und Einstellungen jedoch nachgeordnet bleiben. Im Folgenden geht es um eine kritische Bestandsaufnahme und Analyse plurikultureller Kompetenz im Begleitband sowie um die Einordnung der formulierten Neuerungen in aktuelle fremdsprachendidaktische Diskurse. Hier werden Zusammenhänge zu Byrams Modell der Intercultural Communicative Competence und zum Stufenmodell Milton Bennetts hergestellt sowie ein Vergleich zum RePA gezogen. Exemplarisch wird ausgelotet, inwieweit und wofür plurikulturelle Kompetenz im Kontext der Mediation hilfreich sein kann.

After the minor significance of pluriculturality and intercultural competences in the Common European Framework of Reference for Languages (CEFR) (Council of Europe 2001) the CEFR Companion with New Descriptors (Council of Europe 2020) presents plurilingual and pluricultural competences in a more differentiated way, i.e. with three scales each in the subchapter “Mediating communication” and in the chapter “Plurilingual and pluricultural competence”. The descriptors focus on concrete implementations of pluricultural competences in communicative situations, so that dimensions of savoir-faire are in the foreground, but knowledge and attitudes remain subordinate. In the following, I will pursue a critical review and analysis of pluricultural competence...

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