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Der neue Begleitband zum Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen

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Edited By Karin Vogt and Jürgen Quetz

Im Jahr 2001 erschien der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen (GeR) und hat national und international eine erhebliche Wirkung für das Lehren, Lernen und Beurteilen von Fremdsprachen entfaltet. Im Jahr 2018 (Endfassung 2020, deutsche Übersetzung 2020) erschien der Begleitband zum GeR mit neuen Skalen und Beispieldeskriptoren, der auch eine konzeptionelle Erweiterung darstellt. Die Beitragenden des Sammelbandes diskutieren und illustrieren die zentralen Aspekte des Begleitbandes mit einem Fokus auf dem deutschen Kontext und zeigen Umsetzungsmöglichkeiten für den Fremdsprachenunterricht auf.

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Mehrsprachigkeit von Anfang an – Förderung plurilingualer Kompetenzen im Englischunterricht: Jenny Jakisch

Jenny Jakisch

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Abstract: Das Thema Mehrsprachigkeit durchzieht seit mehreren Jahren die fremdsprachendidaktischen Diskurse und ist mittlerweile konzeptionell gut ausgearbeitet und curricular verankert. In der schulischen Praxis des Fremdsprachenunterrichts sieht es hingegen anders aus. Insbesondere die lebensweltliche Mehrsprachigkeit der Lernenden wird häufig nicht systematisch berücksichtigt, und es fehlt an Materialien für das Aufgreifen bereits vorhandener Sprachen. Der Beitrag führt aus, wie Mehrsprachigkeit im Begleitband dargestellt und über die neu entwickelten Skalen zur plurilingualen Kompetenz genauer ausdifferenziert wird. Er skizziert, was mehrsprachigkeitssensiblen Fremdsprachenunterricht ausmacht und stellt verschiedene Ansätze zur Förderung von Mehrsprachigkeitskompetenz vor. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Englischen als am häufigsten gelernter erster Fremdsprache. Der Beitrag schließt mit der Vorstellung eines Forschungsprojekts einschließlich der dort zum Tragen kommenden Mehrsprachigkeitsprinzipien („Mehrsprachigkeit im Englischunterricht der Grundschule“, www.megskore.de).

Plurilingualism has been present in the discourses surrounding foreign language learning for several years and is already conceptually well developed and embedded in the curricula. The reality of foreign language teaching at school looks different, however. Learners’ home languages are often not systematically taken into account, and there is a lack of materials for integrating languages that learners bring into the classroom. The article shows how plurilingualism is presented in the Companion Volume and differentiated further through the newly developed scales for plurilingual competence. It outlines characteristics of integrated foreign language learning and presents approaches to promoting plurilingual competence. Particular attention is paid to English as the most frequently learned first foreign language. The paper concludes...

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