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Tätertypologien in der Wirtschaftskriminologie

Instrument sozialer Kontrolle

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Julia Hugendubel

Die präventive Tätertypenbestimmung gilt als effektives Instrument, um Wirtschaftskriminalität zu unterbinden. Vernachlässigt wird dabei jedoch eine Reihe von Nebeneffekten, wie etwa eine ungerechtfertigte Vorverurteilung von Personen. Die Untersuchung konzentriert sich daher auf die Frage, ob Wirtschaftsstraftätertypologien als Instrument sozialer Kontrolle fungieren können. Mit der qualitativen Inhaltsanalyse erfasst die Autorin theoretische wie empirische Studien zur Bestimmung von Wirtschaftsstraftätertypen und zeigt auf, welche Bedeutung Compliance-Maßnahmen in diesem Zusammenhang für die Prävention von Wirtschaftskriminalität haben. Darauf basierend diskutiert sie die Aussagekraft einer Wirtschaftsstraftätertypenbestimmung und prüft diese auf unternehmenspolitische Risiken. Die abschließenden konkreten Handlungsempfehlungen geben wertvolle Impulse für die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität in der Unternehmenspraxis.

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Inhaltsverzeichnis

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Tabellenverzeichnis .............................................................................................13 Abkürzungsverzeichnis .....................................................................................15 A. Einleitung.........................................................................................................17 B. Theoretischer Bezugsrahmen, methodisches Vorgehen und zentrale Begriffe der Untersuchung ...........................................25 I. Theoretischer Bezugsrahmen und methodisches Vorgehen .................25 II. Begriffsbestimmung ...................................................................................28 1. Zum Begriff der Typologie .................................................................. 28 2. Zum Begriff der Wirtschaftskriminologie ........................................ 34 3. Zum Begriff der sozialen Kontrolle ................................................... 40 III. Zusammenfassung ......................................................................................45 C. Wirtschaftsstraftätertypologien als Phänomen .............................47 I. Publikationen zu Wirtschaftsstraftätertypen ..........................................47 1. Konzeptionelle Studien ........................................................................ 49 a) Der white­collar criminal nach Sutherland .............................. 49 b) Motivationstypen wirtschaftskriminellen Verhaltens nach Wheeler ............................................................. 51 c) Vier Idealtypen wirtschaftskrimineller Täter nach Becker und Holzmann .............................................. 53 2. Empirische Studien .............................................................................. 55 8a) Persönlichkeitseigenschaften von Wirtschaftsstraftätern nach Collins und Schmidt ............................................................ 56 b) Persönlichkeitseigenschaften von Wirtschaftsstraftätern nach Blickle et al. .......................................................................... 57 c) Charakterisierung von Wirtschaftsstraftätern nach Bannenberg .................................................................................... 59 d) “Global profiles of the fraudster” nach KPMG International ........................................................... 63 e) Zum typischen Wirtschaftsstraftäter nach PricewaterhouseCoopers .............................................................. 66 f ) „Der Wirtschaftsstraftäter in seinen sozialen Bezügen“ nach Schneider und RölfsPartner ................................................ 68 g) Zu Motiven der Wirtschaftskriminalität nach Cleff, Naderer und Volkert.................................................. 72 h) „Normalpopulation“ und „Wirtschaftskriminelle“ nach Schlegel ....................................... 77 3. Ergebnisse .............................................................................................. 80 II. Vergleich der Wirtschaftsstraftätertypenbildung ...................................85 1. Zielsetzungen der Studien zur wirtschaftskriminologischen Tätertypenbestimmung .................... 85 a) Differenzierung zwischen anwendungsbezogenen und rein wissenschaftlichen Studien mit präventiver oder repressiver Ausrichtung ................................. 86 b) Kontrolle von Betriebs­ oder Unternehmenskriminalität ................................................ 90 2. Motivationen für eine wirtschaftskriminologische Tätertypenbestimmung ....................................................................... 94 3. Ergebnisse .............................................................................................. 99 III. Zusammenfassung ................................................................................... 102 9 D. Wirtschaftsstraftätertypologien als präventiv legitimiertes Instrument privater sozialer Kontrolle ............... 105 I. Nutzungsm...

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