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Kriegstaumel und Pazifismus

Jüdische Intellektuelle im Ersten Weltkrieg

Series:

Hans Richard Brittnacher and Irmela von der Lühe

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde von der überwiegenden Zahl der deutschen Intellektuellen und Schriftsteller emphatisch begrüßt – auch von den deutschen Juden, die im Kampf fürs Vaterland eine Möglichkeit sahen, ihren Patriotismus und ihre gelungene Assimilation unter Beweis zu stellen. Diese Ansicht hat lange die Forschung dominiert. Die im vorliegenden Band versammelten Beiträge überprüfen aus interdisziplinärer Sicht diese These und gelangen bei der Lektüre und Analyse von Schriften, Briefen, Dichtungen und Dokumenten tonangebender jüdischer Intellektueller zu einem komplexeren Befund, der zwischen Kriegsbegeisterung und -skepsis, Duldung und Protest oszilliert.
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BARBARA BEßLICH, Prof. Dr., lehrt am Germanistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Forschungsschwerpunkte: Literatur und Geschichte vom 18.–21. Jahrhundert; Literatur der Klassischen Moderne (Thomas Mann, Stefan George, Junges Wien), Narratologie; Kulturkritik. Zuletzt erschienen: „Schöpferische Restauration“. Traditionsverhalten in der Literatur der Klassischen Moderne. Hg. von B. Beßlich u. D. Martin. Würzburg: Ergon 2014; Arthur Schnitzler und der Film. Hg. v. A. Aurnhammer, B. Beßlich u. H. Denk. Würzburg: Ergon 2010. B. Beßlich: Der deutsche Napoleon-Mythos. Literatur und Erinnerung 1800–1945. Darmstadt: WBG 2007.

MARIJAN BOBINAC, Prof. Dr., lehrt an der Abteilung für Germanistik der Universität Zagreb. Forschungsschwerpunkte: Aspekte der deutschsprachigen Literatur vom 19. bis 21. Jh., komparatistische Fragestellungen und Probleme des Kulturtransfers; historische Dichtung; deutschsprachiges und kroatisches Volkstheater. Zuletzt erschienen: Uvod u romantizam (Einführung in die Romantik). Zagreb: Leykam International 2012; Narrative im (post)imperialen Kontext. Literarische Identitätsbildung im regionalen Spannungsfeld zwischen Habsburg und Hoher Pforte in Zentral- und Südosteuropa. Hg. von M. Bobinac, W. Müller-Funk u.a. Tübingen-Basel: Francke 2015 (= Kultur Herrschaft Differenz 21).

HANS RICHARD BRITTNACHER, Prof. Dr., lehrt am Institut für Deutsche Philologie der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Intermedialität des Phantastischen; Die Imago des Zigeuners in der Literatur und den Künsten; Literatur- und Kulturgeschichte des Goethezeitalters und des Fin de siècle, Literatur und Religion. Zuletzt erschienen: Leben auf der Grenze. Klischee und Faszination des Zigeunerbildes in Literatur und Kunst. Göttingen: Wallstein 2012;...

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