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Deutsche Grammatik

Ein völlig neuer Ansatz

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Józef Paweł Darski

Diese Grammatik basiert auf allgemeinen menschlichen Sprachprinzipien, dargelegt im Linguistischen Analysemodel des Autors aus den Jahren 1987 und 2004. Es werden hier die Prämissen und Verfahren der neuen Sprachtheorie klar dargestellt, wobei in vielen Fällen auf die grammatische Tradition verzichtet werden musste. Die exakten Definitionen der grundlegenden grammatischen Termini erleichtern das Verständnis der Gesetzmäßigkeiten der deutschen Sprache. Die neuartigen, einfachen Regeln ermöglichen, den Sachverhalt auch ohne Ausnahmen und Schwankungen darzustellen. Die Grammatik, die sowohl im muttersprachlichen Unterricht als auch im Deutsch als Fremdsprache-Unterricht eingesetzt werden kann, ist widerspruchsfrei und kann zu selbstständigen kontrastiven Sprachvergleichen anleiten. Grammatische Vorkenntnisse sind zur Rezeption des Inhalts nicht erforderlich. Wünschenswert ist nur logisches Denken.
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11 Syntaktische Adjektivexponenten

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11.0 Einführung

Jakob Grimm unterschied in seiner „Deutschen Grammatik“ zwei Klassen der Adjektivdeklination, die er stark und schwach nannte. In der grimmschen Nachfolge wurde noch die gemischte Deklination eingeführt. Als starke Deklination wird die Beugung ohne den bestimmten Artikel bezeichnet, als schwache – die mit dem bestimmten Artikel, als gemischte – die mit dem unbestimmten Artikel. Die Termini stark, schwach und gemischt finden sich weiterhin in den meisten deutschen Grammatiken und Monografien um die Jahrhundertwende.112

Auf diese Termini verzichtete wohl als erster Brinkmann, der meinte, Grimm habe die Adjektivdeklination wenig glücklich benannt. Deshalb ersetzte er die alten Termini durch „determinierende“ und „attribuierende Veränderungsreihe (Deklination).“113 Diese neue Benennung würdigte Schmidt, der selbst die Termini „pronominale (starke)“ und „nominale (schwache) Deklination“ (1973: 189) verwendet, denn

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