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Einstellungen zu Muttersprachen und Fremdsprachen

Eine empirische Studie mit Schülerinnen und Schülern in Bosnien-Herzegowina

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Enisa Pliska

Das Buch widmet sich der empirischen Erforschung von Einstellungen bosnisch-herzegowinischer Schülerinnen und Schüler zu ihren Muttersprachen bzw. deren Varietäten (Bosnisch, Kroatisch, Serbisch) und zu den Schulfremdsprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Russisch). Insgesamt 515 Schülerinnen und Schüler der achten Klasse aus elf «Grundschulen» wurden für diese Untersuchung befragt. Das Datenkorpus umfasst ausgefüllte Fragebögen sowie Interviewtranskripte, die durch statistische Analysen und die Qualitative Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Die Ergebnisse liefern bildungspolitisch höchst relevante Hinweise im europäischen Kontext zu den Folgen des Krieges von 1992 bis 1995.
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6 Bestandsaufnahme: Mutter- und Fremdsprachenunterricht in Bosnien-Herzegowina

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6  Bestandsaufnahme: Mutter- und Fremdsprachenunterricht in Bosnien-Herzegowina

Wie im Kapitel 1.5.2 schon ausführlich beschrieben wurde, sind in Bosnien-Herzegowina die einzelnen Entitäten bzw. Kantone für die Bildungspolitik zuständig.

Um eine Bestandsaufnahme des gegenwärtigen Mutter- und Fremdsprachenunterrichts in Schulen in Bosnien-Herzegowina zu machen, wurden im März 2012 bei den zuständigen Bildungsinstitutionen Informationen über aktuellen Mutter- und Fremdsprachenunterricht an den Schulen in dem jeweiligen Kanton / Landesteil angefordert.

In der genannten Anfrage (vgl. Anhang D) wurden folgende Fragen gestellt:

–  Wie viele Fremdsprachen lernen Schülerinnen und Schüler in den Grundschulen und Mittelschulen in dem betreffenden Kanton / in der betreffenden Entität?

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