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Einstellungen zu Muttersprachen und Fremdsprachen

Eine empirische Studie mit Schülerinnen und Schülern in Bosnien-Herzegowina

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Enisa Pliska

Das Buch widmet sich der empirischen Erforschung von Einstellungen bosnisch-herzegowinischer Schülerinnen und Schüler zu ihren Muttersprachen bzw. deren Varietäten (Bosnisch, Kroatisch, Serbisch) und zu den Schulfremdsprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Russisch). Insgesamt 515 Schülerinnen und Schüler der achten Klasse aus elf «Grundschulen» wurden für diese Untersuchung befragt. Das Datenkorpus umfasst ausgefüllte Fragebögen sowie Interviewtranskripte, die durch statistische Analysen und die Qualitative Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Die Ergebnisse liefern bildungspolitisch höchst relevante Hinweise im europäischen Kontext zu den Folgen des Krieges von 1992 bis 1995.
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7 Ergebnisse der Auswertung der Fragebogen- und Interviewdaten

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7  Ergebnisse der Auswertung der Fragebogen- und Interviewdaten

7.1  Beschreibung der Stichprobe und der Teilstichproben

An der schriftlichen Befragung nahmen insgesamt 515 bosnisch-herzegowinische Schülerinnen und Schüler der achten Klasse der Grundschule81 teil. Nach dem jeweils angebotenen Muttersprachenunterricht kann man die teilnehmenden Schulen in drei Teilstichproben einteilen. Schulen mit dem Muttersprachenunterricht in ‚Bosnisch‘ werden als BHB-Schulen, Schulen mit Muttersprachenunterricht in ‚Kroatisch‘ werden als BHK-Schulen und Schulen mit Muttersprachenunterricht in ‚Serbisch‘ als BHS-Schulen bezeichnet (vgl. Grafik 1).82

Grafik 1: Schülerzahl in den Teilstichproben.

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7.1.1  Geschlecht

Von insgesamt 515 Schülerinnen und Schülern, die an der schriftlichen Befragung teilgenommen haben, waren 260 (50,5 %) Mädchen und 255 (49,5 %) Jungen. Wie die Tabelle 14 zeigt, sind auch in den einzelnen Teilstichproben die Geschlechteranteile ausgewogen.

Tabelle 14:  Zahl der Jungen und Mädchen, Teilstichproben und Gesamtstichprobe

7.1.2  Gruppenzugehörigkeit

Am Ende des Fragebogens (Items 123–138) konnten Schülerinnen und Schüler ihre ethnische, religiöse und andere Art von Zugehörigkeit angeben. Alle Gruppen waren in einer Liste alphabetisch geordnet aufgeführt und Schülerinnen und Schüler konnten beliebig viele Gruppen, zu denen sie sich zugehörig fühlen, ankreuzen. Außerdem gab es zwei leere Stellen, damit sie die Liste eventuell ergänzen konnten.

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