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Web 2.0 und komplexe Kompetenzaufgaben im Fremdsprachenunterricht

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Edited By Carmen Becker, Gabriele Blell and Andrea Rössler

Der vorliegende Band legt die Ergebnisse des XI. Mediendidaktischen Kolloquiums für Fremdsprachendidaktik vor. Er widmet sich der Frage, wie die integrierte Nutzung digitaler Medien in kompetenz- und aufgabenorientierten Unterrichtsszenarien gelingen und wie und mit welchen Zielen das Web 2.0 im Rahmen komplexer Kompetenzaufgaben eingesetzt werden kann. Die Schwerpunkte der Beiträge liegen auf den Möglichkeiten der integrierten Fertigkeitenschulung mit dem Web 2.0, insbesondere des Sprechens, Hörens und Schreibens, der Individualisierung und Binnendifferenzierung in webbasierten Lernszenarien sowie der Initiierung von kollaborativen Lernprozessen. Zudem wird das Potenzial des Web 2.0 für die Entwicklung der interkulturellen und literarisch-ästhetischen Kompetenz erörtert.
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Komplexe Kompetenzaufgaben 2.0 am Beispiel von Roddy Doyles New Boy

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Learner autonomy and authenticity are two of the major buzz words of current foreign language teaching. This paper aims to shed light on some of the intriguing relationships between these two concepts and to specifically focus on the ‘authentic elements’ in autonomous learning environments. It is the contention of this contribution that Web 2.0-based complex competence tasks can contribute to the development of learner autonomy if they are incorporated in and evolve from learning scenarios which focus on the active engagement of students in the learning process. To gain a deeper understanding of the role of complex competence tasks in promoting learner autonomy, analytical and creative examples of tasks based on Roddy Doyle’s 2007 short story “New Boy” will be presented.

1  Einleitung

Lernerautonomie spielt eine übergeordnete Rolle im Fremdsprachenunterricht des 21. Jahrhunderts, dessen erklärtes Ziel es ist, Lerner auf die komplexen gesellschaftlichen Anforderungen des Fremdsprachengebrauchs in einer globalisierten Welt vorzubereiten. Einer der Hauptgründe für das steigende Interesse an autonomen Lernszenarien, in denen Lerner und Lehrer gemeinsam unterrichtliche Inhalte im Rahmen curricularer Vorgaben bestimmen und erarbeiten, ist die Schnelllebigkeit aktueller Wissensbestände, die es erfordert, mit Lernern Kompetenzen und Strategien einzuüben, die es ihnen erlauben, sich Wissen eigenständig anzueignen. Immer wieder hervorgehoben wird hierbei die Notwendigkeit einer größtmöglichen Authentizität, die es Lernern ermöglichen soll, die Fremdsprache mit möglichst authentischen Materialien und in möglichst authentischen Lernkontexten aktiv zu nutzen. Des Weiteren ist in den...

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