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Web 2.0 und komplexe Kompetenzaufgaben im Fremdsprachenunterricht

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Edited By Carmen Becker, Gabriele Blell and Andrea Rössler

Der vorliegende Band legt die Ergebnisse des XI. Mediendidaktischen Kolloquiums für Fremdsprachendidaktik vor. Er widmet sich der Frage, wie die integrierte Nutzung digitaler Medien in kompetenz- und aufgabenorientierten Unterrichtsszenarien gelingen und wie und mit welchen Zielen das Web 2.0 im Rahmen komplexer Kompetenzaufgaben eingesetzt werden kann. Die Schwerpunkte der Beiträge liegen auf den Möglichkeiten der integrierten Fertigkeitenschulung mit dem Web 2.0, insbesondere des Sprechens, Hörens und Schreibens, der Individualisierung und Binnendifferenzierung in webbasierten Lernszenarien sowie der Initiierung von kollaborativen Lernprozessen. Zudem wird das Potenzial des Web 2.0 für die Entwicklung der interkulturellen und literarisch-ästhetischen Kompetenz erörtert.
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WorldWideWebucation: (Sub-)kulturelle Identitätsbildung im Web 2.0

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Using online and Web 2.0 media in foreign language education has often led to criticism with regard to a lack of deep reflection of content and a lack of production of real language. It was assumed that too often the medium as such takes centre stage and that teaching objectives and competence developments move to the background (Volkmann 2005; Viebrock 2012). In this context the implementation of an interactive online documentary produced by the National Film Board Canada about sub-cultural identity formation in an online world suggests how Web 2.0 media can indeed lead to thorough reflections of meaningful and relevant contents which learners then present through similar aesthetic visual or verbal language. However, such private negotiations of meaning may have consequences for the degree of teacher involvement and options for assessment.

1  Einleitung: Schnittstellen fachdidaktischer Forschung

Die fachdidaktische Forschung hat in den letzten Jahren gezeigt, dass sie sich nicht nur stetig selbst kritisch reflektiert, sondern ebenso offen für innovative Ansätze und Weiterentwicklungen etablierter Konzepte und Theorien ist. Die Ebenen, auf denen dies zu spüren ist, sind ganz unterschiedlich verortet und betreffen grundlegende Begriffe, Zielorientierungen, Inhalte und Methoden. Innerhalb dieses Beitrags sollen diese Ebenen anhand der folgenden vier aktuellen Aspekte konkretisiert und zusammengeführt werden:

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