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Web 2.0 und komplexe Kompetenzaufgaben im Fremdsprachenunterricht

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Edited By Carmen Becker, Gabriele Blell and Andrea Rössler

Der vorliegende Band legt die Ergebnisse des XI. Mediendidaktischen Kolloquiums für Fremdsprachendidaktik vor. Er widmet sich der Frage, wie die integrierte Nutzung digitaler Medien in kompetenz- und aufgabenorientierten Unterrichtsszenarien gelingen und wie und mit welchen Zielen das Web 2.0 im Rahmen komplexer Kompetenzaufgaben eingesetzt werden kann. Die Schwerpunkte der Beiträge liegen auf den Möglichkeiten der integrierten Fertigkeitenschulung mit dem Web 2.0, insbesondere des Sprechens, Hörens und Schreibens, der Individualisierung und Binnendifferenzierung in webbasierten Lernszenarien sowie der Initiierung von kollaborativen Lernprozessen. Zudem wird das Potenzial des Web 2.0 für die Entwicklung der interkulturellen und literarisch-ästhetischen Kompetenz erörtert.
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Komplexe Kompetenzaufgaben und soziale Lernplattformen – am Beispiel von Mahara

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Complex task scenarios often require the use of several web 2.0 tools, for example to let learners work on several interrelated tasks or to give learners a choice over tools which they want to use. Although Learning Management Systems (LMS) have incorporated a number of web 2.0 applications, their hierarchical design restricts learners and teachers. Learners have little autonomy in collaborating and communicating with others. From the teaching perspective, options for publishing content produced by learners are missing in LMS. The Open Source software Mahara is a social learning platform for educational institutions which supports these demands. Providing an example for a task sequence involving the recent film adaptation of “Wuthering Heights” (2011), this paper discusses the usefulness of Mahara for complex task scenarios in foreign language learning.

1  Web 2.0 und Lehr-Lernplattformen

Seit den 2000er Jahren ist Informationstechnologie auf allen Ebenen des Alltags und in allen gesellschaftlichen Kontexten angekommen. Begriffe wie virtual, hyper und cyber (space, learning etc.), die immer auch den Subtext der digitalen ‚Revolution‘ in sich trugen, werden nun selbst historisch. Auch beim Lehren und Lernen von Sprachen gewinnt das Computer Assisted Language Learning (CALL) mehr und mehr an Bedeutung (Kohn 2009: 583f.) und eröffnet durch diese Normalisierung die Möglichkeit einer breiteren Fachdebatte, zu der auch die Frage nach der zukünftigen digitalen Lehr-Lerninfrastruktur in Schulen gehört. Mit Blick auf diese Debatte, die notwendigerweise über die Fremdsprachendidaktik hinaus geführt werden muss, stellt dieser Beitrag auch ein Pl...

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