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Literarisch-ästhetisches Lernen im Fremdsprachenunterricht

Theorie – Empirie – Unterrichtsperspektiven

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Edited By Lutz Küster, Christiane Lütge and Katharina Wieland

Der Band befasst sich mit dem Stellenwert literarisch-ästhetischen Lernens im kompetenzorientierten Fremdsprachenunterricht. Kann literarisch-ästhetisches Lernen einen eigenen Bildungswert und einen Platz in schulischen Curricula beanspruchen? Dieser Frage widmen sich – in zumeist affirmativer Weise – die Beiträge dieses Buches. Sie richten den Blick auf die Spezifik literarisch-ästhetischen Lernens generell, auf das didaktische Potenzial einzelner Genres und Gegenstände sowie auf unterrichtsmethodische Aspekte. Darüber hinaus liefert der Band auf der Basis empirischer Erhebungen auch Einblicke in Lernerhaltungen und Lernprozesse im genannten Feld.
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Autofiktionale Texte als Anlässe von Selbstreflexion und Persönlichkeitsbildung

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Eine bisher für den Fremdsprachenunterricht weitgehend unbeachtete Gruppe literarischer Texte soll für den Französischunterricht vorgeschlagen werden, die vor allem im Bereich von Persönlichkeitsbildung viele Ansatzpunkte bieten, nämlich autofiktionale Texte. Die modernen autobiographischen Werke stellen die Beschäftigung mit sich selbst und den Beziehungen und Konflikten zu anderen in den Mittelpunkt und können im Sinne rezeptionsästhetischer Literaturdidaktik als Reflexionsmodell für Lernerinnen und Lerner dienen.

„Je ne perçois pas du tout ma vie comme un tout, mais comme des fragments épars, des niveaux d’existence brisés, des phases disjointes, des non-coïncidences successives, voire simultanées. C’est cela qu’il faut que j’écrive.“ (Doubrovsky 1989: 249)

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