Show Less
Restricted access

Texte – Textsorten – Phänomene im Text

Series:

Zofia Berdychowska, Joanna Janicka and Agnieszka Vogelsang-Doncer

Der Band fokussiert die aktuellen textlinguistischen Forschungsinteressen junger Linguisten aus Polen, Deutschland und Frankreich, die im Oktober 2012 an einer am Institut für Germanistik der Jagiellonen-Universität Krakau veranstalteten Konferenz zum Thema Forschungsparadigmen und Anwendungsbereiche der Textlinguistik teilgenommen haben. Mit der Konferenz wurde die gemeinsame germanistische Initiative der drei Universitäten Uniwersytet Jagielloński Kraków, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Sorbonne Nouvelle Paris III der Durchführung einer Tagungsreihe für Doktoranden und junge Linguisten unter dem Dachthema Einblicke in die deutsche Sprache und Grammatik im landesspezifischen und länderübergreifenden linguistischen Diskurs fortgesetzt.
Show Summary Details
Restricted access

Zu Funktionen verbloser Prädikationen im Lateinischen außerhalb der „klassischen“ Satzsyntax am Beispiel von Sentenzen und Parenthesen: Sabine Häusler (Halle)

Extract

Zu Funktionen verbloser Prädikationen im Lateinischen außerhalb der „klassischen“ Satzsyntax am Beispiel von Sentenzen und Parenthesen

Sabine Häusler

Abstract

Der folgende Beitrag widmet sich den Funktionen satzwertiger verbloser Konstruktionen im Lateinischen im Vergleich zu Sätzen mit finitem Verb. Für die philologische Untersuchung werden dabei Strukturen gewählt, für die zum einen seit jeher vermutet wurde, dass sie verblos realisiert werden können – wie Sentenzen, und zum anderen solche, die ohnehin als „unvollständig“ oder außerhalb der eigentlichen Satzsyntax stehend gelten und auch in anderen altindogermanischen Sprachen ohne Verb vorkommen: Parenthesen. Anhand eines Briefkorpus von Cicero und Plinius und der Taciteischen Sentenzen kann dabei gezeigt werden, dass komplette Verblosigkeit die Ausnahme darstellt, wohl aber der Verzicht auf das finite Verb möglich ist. Dieser Aufsatz versteht sich dabei explizit nicht als Beitrag zur Theoriebildung verbloser oder infiniter prädikativer Strukturen, sondern als philologische Thesenüberprüfung1. Zur Einbettung in den Forschungskontext wird zu Beginn zunächst ein Überblick über die Forschungen zum Nominalsatz aus primär indogermanistischer Sicht gegeben.

1. Einleitung – Der Nominalsatz in der indogermanistischen Forschungsgeschichte

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.