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Exilliteratur 1933-45

Migration und Deutschunterricht

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Michael Ackermann

Ein Blick in die (west-)deutschen Lehr- und Bildungspläne seit 1945 legt das Diktum nahe: Exilliteratur – draußen vor der Schultür. Das gilt weniger für einzelne Werke, wohl aber für das Thema Exilliteratur und Migration im (Deutsch-)Unterricht. Die Studie untersucht die Relevanz des Themas für den Unterricht innerhalb eines didaktischen und historisch-soziologischen Begründungszusammenhangs. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen zu sechs projektartigen Unterrichtsmodellen zu bekannten Stoffen (Brecht, Seghers) unter veränderten Fragestellungen sowie zu einigen für den Unterricht (neu) zu entdeckenden Autoren, wie Feuchtwanger, Liepman, A. Zweig und ihren Werken für die höheren Klassenstufen der Gesamtschule, des Gymnasiums und der Hauptschule. Die Studie schließt mit einem Perspektivwechsel zum Thema Deutsche im türkischen Exil (1933-45) und türkische Migranten in Deutschland (seit 1961) ab.
Aus dem Inhalt: Exilliteratur in der BRD und der DDR – Exilliteratur in der Deutschdidaktik und in den Lehrplänen seit 1945 – Projektorientierte Unterrichtseinstiege – Unterrichtsmodelle zu Liepmanns Das Vaterland, Seghers’ Das siebte Kreuz, Feuchtwangers Exil, A. Zweigs Einsetzung eines Königs, Brechts Flüchtlingsgespräche und zum Exilland Türkei 1933-1950.